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Uganda
Seite 3: Wirtschaft & Entwicklung

Wirtschafts- system und seine Sektoren

Uganda Flagge

Die Landesflagge
© 3 dflags.com








Markt
ländlicher Markt
© Bild: N. Lotz














Ananas
Ananas
© Bild: N. Lotz

Ugandas Wirtschaft

In den Jahren nach der Unabhängigkeit gehörte Uganda zu den industriell am weitesten entwickelten Ländern Ostafrikas. Interne kriegerische Auseinandersetzungen sowie volks- und betriebswirtschaftliches Missmanagement haben diese Entwicklung zunichte gemacht.
Allerdings konnte Uganda seit Anfang der 1990er Jahre eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage erzielen. Hierzu trugen enge Abstimmungen mit Weltbank und dem Internationalen Währungsfond (IWF) über die makroökonomischen Ziele, wesentlich bei. Die Armutsrate wurde erheblich reduziert (1992: 56%; 2000: 35%). Zuletzt stieg sie allerdings, vor allem wegen der Krise im Norden, wieder auf 38%.
Investoren aus dem In- und Ausland sind in Uganda willkommen.

Wirtschaftssektoren

Der Agrarsektor ernährt fast 90% der Bevölkerung, davon sind etwa 2/3 Subsistenzwirtschaft. Sein Anteil am Bruttoinlandsprodukt beträgt 40%. Die Landwirtschaft ist nicht nur wichtigster Wirtschaftszweig, sondern auch mit Abstand größter Devisenbringer des Landes.
Als Anteil am Bruttoninlandsprodukt nimmt allerdings der Sektor Landwirtschaft ab, er betrug laut Weltbank im Jahr 2006 noch 31,7 %. Die Sektoren Industrie (24,6 %) und Dienstleistungen (43,7 %) gewinnen an Bedeutung. Hier spielen u.a. Telekommunikation, der Finanzsektor und Tourismus eine Rolle.
Während die ugandische Regierung sehr interessiert an einem Wachstum der Industrie ist, steht die Energieknappheit dem krass entgegen.

Ölvorkommen am Lake Albert

Seither galt Uganda als arm an Bodenschätzen. Inzwischen haben sich allerdings die Hoffnungen auf Ölfunde in der Region des Albertsees in Westuganda bestätigt.
Bereits ab dem Jahr 2009 soll das Öl gefördert werden. Doch bereits jetzt gibt es Streit um den Rohstoff mit dem Nachbarland Kongo. Denn die kürzlich entdeckten großen Ölvorkommen befinden sich im Albertsee, der die beiden Länder trennt; und das genau im Gebiet des Grenzverlaufs, der daraufhin von beiden Seiten verschieden interpretiert wurde. Es kam zu Übergriffen kongolesischer Soldaten, mehrere Menschen starben auf ugandischer Seite, darunter ein britischer Mitarbeiter der Ölfirma. Inzwischen einigten sich die beiden Präsidenten, Museveni und Kabila, auf eine gemeinsame Förderung des Öls.

Landwirtschaft:

Produkte aus Landwirtschaft und Gartenbau bilden nach wie vor die Basis der wirtschaftlichen Aktivitäten und sind für ca. 80% der Exporteinnahmen verantwortlich.
Auch im relativ fruchtbaren Uganda spielen Fragen der Food Security eine Rolle, insbesondere im Norden im Zusammenhang mit der dort nach wie vor schlechten Sicherheitslage. Dürre kommt vor allem im Norden und Osten (Karamoja) vor. Mehr hierzu auf den Seiten des monatlich aktualisierten Famine early warning system (FEWS).

Interessante Artikel, Newsletter und Kartenmaterial zu drohenden Überschwemmungen, Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft, wetterbedingten Gefahren, Recht auf Nahrung und anderes bietet das reliefweb.

Tourismus









Siipi Wasserfälle

Siipi Wasserfälle am Mount Elgon Gebirge
© Bild: N. Lotz

Tourismus

Ugandas Beliebtheit als ein touristisches Ziel, hat vor allem aufgrund der verbesserten Sicherheit in den touristischen Zentren und der vermehrten Anzahl von privaten Investoren, in den letzten 5 Jahren signifikant zugenommen. Kamen im Jahr 1999 noch 36 943 Besucher in Ugandas Nationalparks, so waren es im Jahr 2006 bereits über 600 000 Besucher. Die 10 Nationalparks sind zwar nicht übermäßig groß, doch bieten alle eine faszinierende Landschaft, von den heißen Quellen im Semliki Park, dem Riesenwachstum der Pflanzen im über 5000 m hohen Ruwenzori, den Nilfällen im Murchisonfalls-Nationalpark, dem Bergregenwald im Mount Elgon bis zur Savanne im Kidepo- Nationalpark. Ebenso ist die Tierwelt sehr vielfältig. Zwar gibt es Nashörner nur in einer Aufzuchtstation im Nordwesten des Landes, doch ansonsten haben Ugandas Parks von Antilopen über Giraffen, Löwen, Nilpferden bis zu Zebras, von einer äußerst vielfältigen Vogelwelt ganz zu schweigen, sehr viel zu bieten.

Dies hat auch die ugandische Regierung jetzt endlich erkannt und im März 2008 das Tourism Bill verabschiedet. Immerhin bringt Tourismus mit 320 Millionen Dollar jährlich ungefähr 25 % der Export-Verdienste ein. In Zukunft soll "Tourism Uganda", die Nachfolgeorganisation vom "Uganda Tourism Board" mehr Geld zur Verfügung stehen, unter anderem sollen Hotels 2 % der Einnahmen für diesen Zweck abführen.

Öko - Tourismus

Uganda beherbergt etwa zwei Drittel der noch auf der Welt verbliebenen Berggorillas . Zum Schutze der Primaten und zur wirtschaftlichen Förderung der lokalen Bevölkerung werden diese Naturschätze im Rahmen geordneter Ökotourismusprogramme Besuchern zugänglich gemacht, so z.B. im Waldreservat Bwindi Forest.
Nahe den Parks, über ganz Uganda verstreut, finden Sie die Projekte der 1998 gegründeten Uganda Community Tourism Association (UCOTA). Durch den sog. "Community Tourismus" wird die einheimische Bevölkerung in die Planung und Umsetzung von touristischen Entwicklungsprojekten involviert. Kleinprojekte, wie z. B. die Herstellung von Handarbeiten und Kunsthandwerk aber auch traditionelle Veranstaltungen der Gruppen werden gefördert. Bei dieser Art von Tourismus wird sichergestellt, dass Gewinne weitgehend bei der lokalen Bevölkerung verbleiben. Inzwischen hat auch Ugandas Regierung erkannt, dass die Dorfgemeinschaften einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg von Tourismus beitragen. In den neuen Tourismus-Richtlinien erklärt die Regierung Tourismus zu einem wichtigen Standbein der Armutsreduzierung.

Regionale wirtschaftliche Bedeutung und Ausstrahlung

Logo der EAC

Logo des EAC

Die East African Community (EAC):

Regionale Kooperations- und Integrationsbemühungen in Ostafrika nehmen einen neuen Anlauf. Der EAC-Vertrag schafft umfassende Regelungen zur Gestaltung der Zusammenarbeit. Ein Binnenmarkt mit fast 105 Mio. Einwohnern soll auf einer Fläche der Größe Westeuropas in den nächsten Jahren entstehen. Anfang 2004 unterzeichneten die Staatschefs von Tansania, Kenia und Uganda das Protokoll zur Weiterentwicklung der East African Community (EAC) zu einer Zollunion , diese trat im Januar 2005 in Kraft.
Anfang 2006 wurde der Zeitplan zur Umsetzung eines gemeinsamen Marktes beschlossen.
Mit Wirkung vom 1. Juli 2007 wurden Ruanda und Burundi als neue Mitglieder der EAC aufgenommen.
Der Plan auf eine schnelle Umsetzung eines föderalen Staatenzusammenschlusses mit eigener Währung, freiem Personenverkehr und offenem Handel wurde erst einmal zurückgesetzt. Bisher konnte sich bei der betroffenen Bevölkerung der 3 ursprünglichen Staaten der EAC keine Mehrheit finden. Die Einwohner der neuen Mitgliedsländer des EAC, Ruanda und Burundi, wissen davon ohnehin noch kaum etwas.
Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die GTZ die Integrationsbemühungen der drei Staaten.

Afrikanische Union und NEPAD

Uganda ist Mitglied in diversen multilateralen Foren und Organisationen, so auch in der Afrikanischen Union und der Nepad:
Die Afrikanische Union (AU) ist aus der Organisation Afrikanischer Einheit (OAU) hervorgegangen und wurde am 9. Juli 2002 in Durban (Südafrika) gegründet. Die OAU hatte in den rund vier Jahrzehnten ihrer Existenz die Auflösung der Kolonialstrukturen als Priorität angesehen. Bereits im Juli 2001 haben die Staats- und Regierungschefs der "Organisation für Afrikanische Einheit" die Initiative "New Partnership for Africa's Development" NEPAD ins Leben gerufen. Damit verpflichten sich die Staaten Afrikas zu Demokratie, Menschenrechten, guter Regierungsführung und stabiler Wirtschaftspolitik.

AGOA

Von den Amerikanern wird ihre Handelsinitiative AGOA: (African Growth and Opportunity Act) die für etwa 6000 Produkte aus Afrika zollfreien Zugang zum amerikanischen Markt gewährt, als vorbildlich gepriesen. Die Initiative passt freilich ins Bild eines unilateral handelnden Amerikas, das den multilateralen Ansätzen - in diesem Fall der Welthandelsorganisation - eigene Abkommen entgegenstellt, deren Regeln es selbst bestimmen kann. Uganda trat als eines der ersten afrikanischen Ländern AGOA bei, mit großen Hoffnungen.

Wirtschafts- indikatoren, Analysen, Statistiken

Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung

Aktuelle Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung Ugandas finden Sie im Uganda Data Profile der Weltbank.
Für News aus dem Finanzsektor lohnt sich auch ein Blick in den News Room der Bank of Uganda (BOU). Ebenfalls bei der BOU finden Sie die Monthly Financial and Economic Indicators und Quarterly Economic Reports.

Statistiken zu den unterschiedlichen Wirtschaftssektoren bietet das Uganda Bureau of statistics. Aktuelle Entwicklungen der Wirtschaft finden Sie beim Finanzministerium.
Bei Socialwatch finden Sie eine Vielzahl von Indikatoren im sozialen, aber auch wirtschaftlichen Bereich. Trotz vieler guter Gesetze werden die Menschenrechte nur unzureichend angewendet, vor allem bei Menschen, die in Armut leben, - und das sind immerhin 4 von 10 Ugandern.
Auf der südafrikanischen Seite Mbendi finden Sie ein Wirtschaftskurzprofil mit gezielten Informationen für südafrikanische Investoren.

Eine wahre Fundgrube an Zahlen, Daten, Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Ländern und links finden Sie bei Welt in Zahlen.

Mbale

Geschäftige Straße in Mbale
© Bild: G. Ehrler

Wirtschafts-
politik und Entwicklungs- potiential

Das Armutsproblem

Die Charakterisierung der ugandischen Wirtschaft und die Beschreibung der entwicklungshemmenden Faktoren unterscheidet sich nicht viel von denen anderer Länder in Sub-Sahara Afrika und belegen, dass Uganda nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Trotz durchschnittlicher Wachstumsraten in den letzten Jahren von 5 - 7% herrscht auf dem Lande nach wie vor eine unbeschreibliche Armut. Bei einer Verstädterungsrate von 13%, einer der geringsten Afrikas, ist hiervon der Großteil der Bevölkerung betroffen. Nur dank der Fruchtbarkeit des Landes kommen Hungersnöte wie beispielsweise in Äthiopien nicht vor.

Verschuldung:

IWF, Weltbank und weitere Geber honorieren die entwicklungspolitischen Bemühungen Ugandas durch umfangreiche Neuzusagen, um das Land bei der Armutsbekämpfung zu unterstützen. Wichtigste Geber sind die Weltbank, UNDP (United Nations Development Programme), Europäische Union und Afrikanische Entwicklungsbank sowie - bilateral - Großbritannien, Dänemark, USA, Schweden, Niederlande, Norwegen, Deutschland, Irland und Japan.
Uganda hat sehr schnell auf die neue Weltbank-Politik reagiert und als erstes Land im März 2000 ein vollständiges Poverty Reduction Strategy Paper eingereicht. Bereits im April des selben Jahres erreichte Uganda den completion point für die Aufnahme in das HIPC-II-Entschuldungsprogramm. Uganda profitiert jetzt von einem umfassenden Entschuldungsprogramm in Höhe von insgesamt 1,95 Mrd. US-Dollar. Weltbank und IMF wollen der Regierung damit rund die Hälfte der Schulden erlassen.
Lesen Sie hierzu die Seiten des Uganda Debt network, eines Zusammenschlusses von Nicht-Regierungs-Organisationen, Institutionen und Individuen mit der Zielsetzung einer langfristigen Reduzierung der Schuldenlast und eines effektiven Einsatzes der nationalen Ressourcen zum Nutzen der Menschen in Uganda.
Doch es gibt auch kritische Stimmen über Ugandas Entschuldung: Laut Erlassjahr.de wurde Uganda um einen Teil des Schuldenerlasses betrogen.
Mitte 2005 haben die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten und Russland sich darauf geeinigt, den ärmsten Ländern der Welt Schulden in Milliardenhöhe zu erlassen. Weltbank, Internationaler Währungsfond (IWF) und die afrikanische Entwicklungsbank werden insgesamt 40 Ländern, darunter Uganda, Schulden in Höhe von 56 Milliarden Dollar streichen. Eine erste Umsetzung dieses Beschlusses für Uganda und 14 weitere Staaten kündigte die Weltbank an. Für Uganda bedeutet dies eine Entschuldung um fast 90 % . Die frei werdenden Gelder sollen laut Finanzminister für die Bereiche Bildung und Infrastruktur verwendet werden.

Produkte und Produktions- weisen

Produkte und Produktionsweisen

Marktfrau
Marktfrau Norduganda
© Bild: N. Lotz
Neben traditionellen Erzeugnissen wie Kaffee, Baumwolle, Tee und Tabak gibt es neue Devisenbeschaffer, wie z. B. Fisch, Vanille, Honig, Trockenfrüchte, Schnittblumen oder nun auch der Anbau von Aloe, vielleicht eine Chance für das seither wirtschaftlich total vernachlässigte Karamoja.

Nach wie vor ist Kaffee eines der Hauptausfuhrprodukte. Die Uganda Coffee Development Authority informiert umfassend über die Kaffeeanbaugebiete, die Verarbeitung und Bedeutung dieses für Uganda so wichtigen Produkts.
Im Rahmen einer Public Private Partnership begleiten ein Kaffeehandelshaus und die GTZ gemeinsam ugandische Kaffeebauern bei der schwierigen Umstellung auf nachhaltige Anbaumethoden.
Im Industriesektor spielen außer der Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten die Eisen- und Metallindustrie eine Rolle. Außerdem wird Zement für den Bausektor hergestellt, in geringem Masse pharmazeutische Produkte und viele Dinge für den täglichen Bedarf, z. B. von Mukwano industries. .

Handel

Kaffee

Anbau von Kaffee
© Bild: N. Lotz

Binnen- und Außenhandel, Handelsbilanz

Die seit einigen Jahren bestehende negative Handelsbilanz verstärkte sich weiterhin. Die Ausgaben für Importe stiegen kontinuierlich, trotz einer Zunahme der Exporte konnte kein Wachstum der Einnahmen daraus erzielt werden. Das Ministry of Tourism, Trade and Industry bietet eine große Anzahl an Informationen zu diesem Thema.
Laut Auswärtigem Amt weist die Handelsstatistik Deutschland bei einem bescheidenen Jahresvolumen von 30 Millionen EUR als größten Abnehmer ugandischer Güter innerhalb der EU aus (Anteil 12%), wobei neben Kaffee, Tee und Rohtabak verstärkt auch Fisch aus dem Viktoriasee sowie Vanille, Honig und Schnittblumen eine Rolle spielen. Deutschland exportiert vor allem Bekleidung, Maschinen und chemische Erzeugnisse nach Uganda. Der Saldo ist zugunsten Ugandas unausgeglichen.

Markt
Reichhaltiges Angebot auf dem Markt in Mbale
© Bild: N. Lotz

Entwicklung und Entwicklungs- potential

Herstellung von Backsteinen

Die Herstellung von Backsteinen
ist für viele Familien
eine Einkommensquelle.
Doch die Abholzung geht dadurch voran.
© Bild: N. Lotz

Millenium Entwicklungsziele (MDG)

Alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, darunter Uganda, haben sich verpflichtet, die Millenium Entwicklungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Der sog. Poverty Eradication action plan (PEAP) und das daraus resultierende Poverty reduction strategy paper stellt Ugandas nationalen Entwicklungsrahmen und mittelfristiges Planungsinstrument dar um die Entwicklungsziele zu erreichen. Die Umsetzung erfolgt Sektor-übergreifend und dezentral im sog. Local Government
Einige Entwicklungsziele, wie z. B. freie Grundbildung und Reduzierung der Prävalenz von HIV-Erkrankungen, konnte Uganda bereits erreichen. Doch in anderen Sektoren, allen voran dem Gesundheitsbereich, sind noch kaum Fortschritte zu erkennen.
Eine übersichtliche Tabelle über die Umsetzung der Ziele finden Sie bei Weltbank.

Inländische Entwicklungs- anstrengungen

Inländische Entwicklungsanstrengungen
Institutionen

Uganda verfügt über eine rege Zivilgesellschaft mit einem großen Selbsthilfepotential. Eine Vielzahl von Nicht-Regierungsorganisationen (NGO's) und Community based Organisationen (CBO's) wurden in den letzten Jahren gegründet.
Viele NGO's in Uganda sind im national NGO Forum, bzw. bei DENIVA, einem Netzwerk, das den Nichtregierungsorganisationen und kleinen Community based Organisationen eine Plattform zum Austausch und gemeinsamer Lobbyarbeit bietet, organisiert. Bei WOUGNET (Women of Uganda Network) sind eine Vielzahl von Frauenorganisationen registriert und online erreichbar. Ein neues und sehr umstrittenes NRO-Gesetz wurde noch am Ende der Legislaturperiode des 7. Parlaments verabschiedet und trotz Protesten einflußreicher NGO's, vom Präsidenten unterschrieben.

Vielfältige Initiativen sollen den Menschen aus der Armut heraushelfen. So profitieren im Moment vor allem Frauen aus den zahlreichen Angeboten der Mikrofinanzierung.
Zahlreiche staatliche Initiativen bekämpfen ebenfalls die Armut. Besonders in benachteiligten Gebieten gibt es zahlreiche Programme, z. B. den Northern Uganda Reconstruction Programme (NURP), oder Alternative Basic Education (ABEK) for Karamoja. Freilich sind auch diese Programme von internationalen Donors unterstützt.

Entwicklungs- zusammenarbeit

GTZ Projekt

GTZ Projekt zur Förderung von energiesparende Feuerstellen
© Bild: N. Lotz

Ausländische Entwicklungsanstrengungen:

Ugandas Abhängigkeit von ausländischer Hilfe war in den vergangenen 20 Jahren anhaltend hoch und an dieser Situation wird sich auch in absehbarer Zeit kaum etwas ändern. Folgende Links führen Sie zu landesspezifischen Aktivitäten einzelner nationaler und internationaler Institutionen und Organisationen der finanziellen (FZ) und technischen (TZ) Entwicklungszusammenarbeit (EZ):

Multilaterale Geber


Deutsche Organisationen
andere wichtige Geberländer

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