| alle Länder | Homepage | |||
| Landesüberblick | Staat & Politik | Wirtsch. & EZ | Gesellsch. & Kultur | Praktisches |
Uganda
|
|
Landesüberblick Die Landesflagge |
Karte Uganda
|
|
|
|
Lage und Größe des Landes
Der Äquator, westlich von Kampala
|
Lage und Größe des LandesDas ostafrikanische Binnenland Uganda ist mit seinem Staatsgebiet von 236.040 km² ungefähr so groß wie die alten Länder der Bundesrepublik. Ungefähr 1/5 der Fläche besteht aus Wasser. Die Landschaft wird von einem Hochbecken, mit einer durchschnittlichen Höhenlage von 1000 bis 1300 m, geprägt. Dies liegt zwischen dem ost- und zentralafrikanischen Graben.
Bujagali Wasserfälle des Nil
|
LandesimpressionenSchauen Sie sich einige Fotos aus Uganda an; sie zeigen die Schönheit des Landes, das Winston Churchill einst "The Pearl of Africa" nannte: Wildlife, Land
Zebras im Lake Mburo Nationalpark
Beeindruckend ist auch die Bildergalerie der Association for Wildlife Conservation e. V.
|
|
Grunddaten
Hütte, Ostuganda,
|
Fakten
Einen guten Überblick mit Fakten bietet Quick Facts von "my Uganda" und die Uganda homepage von africanet, einen etwas umfangreicheren der Uganda-Eintrag des CIA World Factbook. Weitere Fakten pur mit vielen Grafiken bietet Uganda at a glance der Weltbank (pdf-Dokument). Bei marketuganda finden Sie links zu fast allen Bereichen Ugandas.
Naturräumliche GegebenheitenDer britische Premiereminister Winston Churchill nannte Uganda einst die Perle Afrikas. Uganda beherbergt insgesamt zehn Nationalparks und mehrere Naturreservate. Seit 1994 gehören der Bwindi Impenetrable National Park (dort leben ca. die Hälfte der noch verbliebenen Weltpopulation der Berggorillas) und der Rwenzori-Mountains-Nationalpark mit seiner einzigartigen Landschaft, zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Seit alters her wurden die
Ruwenzoriberge wegen
der im Nebel verhangenen Bergspitzen auch "Mondberge" genannt. Schon im
Altertum wurde darüber spekuliert, ob hier der Nil seinen Ursprung hat. Mit der
Magaritaspitze (5149 m hoch), die von einer ewigen Schneedecke bedeckt ist, liegt der dritthöchste Berg
Afrikas in Uganda. Doch nach neuesten Forschungen werden die Gletscher in 20 Jahren verschwunden sein. Uganda ist das wasserreichste Land Ostafrikas, ca. 1/5 der Landesfläche besteht aus Wasser.
|
ökologische Probleme Alte Bäume werden immer seltener
|
Umweltprobem Lake VictoriaUganda beherbergt den größten tropischen Binnensee, der gleichzeitig zweitgrößter Frischwasser-See der Welt ist, den Lake Victoria. Der englische Abenteurer und Afrikaforscher Speke hat ihn im vorletzten Jahrhundert als erster Europäer entdeckt und zu Ehren seiner Königin "Lake Victoria" getauft. Doch inzwischen ist der See ein ökologisches Problemkind.Die internationale Stiftung für Umwelt und Natur Global Nature will auf den dramatischen Fischrückgang, die Zerstörung der Ufervegetation und die wachsende Verarmung der am See lebenden Bevölkerung aufmerksam machen. Die Organisation ernannte den Viktoriasee gar als Bedrohten See des Jahres 2005.
Die Energieversorgung:Den Großteil seines Energiebedarfs deckt Uganda aus Biomasse, wie Brennholz und Holzkohle. Folge sind kontinuierlich abnehmende Baumbestände. Seinen Strom bezieht Uganda aus dem einzigen Wasserkraftwerk am Owen-Fall.Seit Jahren wird geplant einen weiteren Damm zur Stromgewinnung an den Bujagali-Fällen nahe Jinjas zu bauen. Der Bau hat nun begonnen, trotz kontroverser Diskussionen zwischen Befürwortern
Regenwald:Bis Mitte des letzten Jahrhunderts hatte Uganda noch gute Waldreserven. Während der Diktatur Idi Amins wurde fast die Hälfte des Waldes gefällt. Seither geht der Waldbestand stetig zurück, im Moment bei einer Abholzungsrate von jährlich ca. 2 % und einer noch verbliebenen Waldfläche von ca. 7 %. Geht die Abholzung so weiter, gibt es in 50 Jahren in Uganda keinen Wald mehr. FlutkatastropheIn der zweiten Hälfte des Jahres 2007 fiel in Uganda der stärkste Regen seit 35 Jahren. Zehntausende Menschen waren vor den Wassermassen auf der Flucht und auf Hilfe von außen angewiesen. Durch zerstörte Straßen und unpassierbare Brücken waren ganze Distrikte von der Versorgung abgeschnitten.Besonders hart traf die Flutkatastrophe die Menschen, die ohnehin am ärmsten dran sind, die Menschen in den Flüchtlingslagern im Norden des Landes. Die Schäden haben auch dieses Jahr noch ihre Auswirkungen: zerstörte Ernten resultieren jetzt in Hunger, auf weggeschwemmten Feldern kann nur mühsam wieder etwas angebaut werden und die ohnehin schlechte Wasserversorgung wurde weiter beeinträchtigt
National Environment Management Authority (NEMA):
Hier finden Sie Informationen zu den Themen NEMA Mandat, NEMA Aktivitäten, Umweltgesetzgebung, Veröffentlichungen usw. |
Sozial- geographische Gegebenheiten
Kampala
|
Leben in der Stadt und auf dem LandCirca 85 % der Bevölkerung Ugandas leben in ländlichen Regionen, die meisten sind in der Landwirtschaft involviert. Die mit Abstand größte Stadt Ugandas ist Kampala mit einer Einwohnerzahl von 1.735.918 (Stand 1. Januar 2007). Damit konzentrieren sich sechs Prozent der Bevölkerung des Landes in der Hauptstadtregion. Lange Zeit galt Jinja als zweitgrößte Stadt Ugandas (99.500 EW). Bedingt durch Unruhen und Flüchtlingsströme im Norden führt nun aber Gulu (190.000 EW), gefolgt von Lira (160.000 EW) die Liste der bevölkerungsreichsten Städte Ugandas an.Die Hauptverbindungswege Hauptverkehrtsstraße in Uganda
|
Nationale Symbole
Die Landesflagge
|
Die NationalflaggeBei der Unabhängigkeit Ugandas am 9. Oktober 1962 wurde die Nationaflagge in den Farben schwarz, gelb und rot eingeführt. Die schwarze Farbe repräsentiert die Menschen, gelb die Sonne und Savanne und rot die Brüderlichkeit. In der Mitte steht ein Kronenkranich, ein friedlicher Vogel mit einem Fuß nach vorn, er steht für ein friedliches Land, das sich weiter entwickelt. Die Farben der ugandischen Flagge sind im Kronenkranich vertreten.Das Wappenschildrepräsentiert die nationale Identität: Schild und Speere für die Wehrbereitschaft; Sonne und Wasser für den Ursprung allen Lebens (den Nil -- Uganda beherbergt mit dem Viktoriasee eine der vielen Nilquellen für den längsten Fluss der Welt); den Kranich als nationalen Vogel, ebenso wie den Springbock für den Wildreichtum; eine Trommel für die Traditionsverbundenheit; die Vegetation für das landwirtschaftliche Potenzial.Der Wappenspruch For God And My Country ist sicherlich stark von den Missionaren und den englischen Kolonialherren beeinflusst worden. Ugandas Nationalhymne
|
zurück zur vorherigen Seite
|
weiter zur nächsten Seite

| alle Länder | Homepage | |||
| Landesüberblick | Staat & Politik | Wirtsch. & EZ | Gesellsch. & Kultur | Praktisches |