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Thailand
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Wirtschaft
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Wirtschaftssystem & seine SektorenThailands Wirtschaftssystem ist durch marktwirtschaftlich-liberale Orientierung und eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Die Regierungspolitik unterstützt aktiv den Strukturwandel weg von der Landwirtschaft, hin zu Veredelungsindustrien, technologieintensiven Bereichen und Dienstleistungen.Fast 50% der Bevölkerung sind auch heute noch in der Landwirtschaft tätig. Allerdings erwirtschaften diese nur noch ca. 9 % des BIPs. 14% der Erwerbstätigen arbeiten in der Industrie (Anteil des BIP ca. 45%) und 37% in der Dienstleistung (Anteil BIP 46,7 %). WirtschaftsanalyseDie Bundesagentur für Außenwirtschaft berichtet von 4,5 %
Wachstumsraten für das Jahr
2007, also deutlich weniger als im Jahr 2006 mit 5%. Zu vergleichbaren
Ergebnissen kommt auch die
Asian
Development Bank. Die Inflationsrate lag Ende 2007 bei 2,8%,
Arbeitslosenquote bei 1,4%. WirtschaftspolitikDie neue Regierung hat Investitionen und umfangreiche Infrastrukturprojekte angekündigt, die sich positiv auf das Wachstum auswirken dürften. Der neue Regierungschef will zudem die Restriktionen für ausländische Investoren abmildern, was zum Zufluss ausländischer Investitionen führen sollte. Das könnte sich wiederum positiv auf die Aktienkurse an der Börse in Bangkok auswirken. Der 2006 entmachtete Premierminister Thaksin Shinawatra verfolgte klar einen liberalen Kurs der Wirtschaft (Thaksinomics) Es ist anzunehmen, dass Thaksin sich als Berater der Regierung weiter an der Wirtschaftspolitik beteiligen wird. Produkte und Produktionsweisen
Thailand verfügt über große Mengen an Zinn. Allerdings
hat der Verfall des Zinnpreises weltweit zur Schließung zahlreicher
Zinnminen geführt. So haben andere Bodenschätze wie Wolfram, Fluorit,
Gips und auch Zink, Antimon, Silber, Eisenerz, Mangan, Blei und
Barit an Bedeutung gewonnen. Handel: AußenhandelExport: 130,0 Mrd. US$ (2006) |
Entwicklung &
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Inländischen EntwicklungsanstrengungenNatürlich orientiert sich auch Thailand an den Millenium Development Goals der UN und hat die meisten der Ziele bereits erfüllt. An erster Stelle steht aber immer noch der Abbau von extremer Armut und Hunger, gefolgt von dem Ziel, dass alle Kinder die Grundschule besuchen und abschließen sollen. Zudem sind in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte auf Initiative der Regierung entstanden mit deren Hilfe das Sozialsystem aufgebaut bzw. gestützt werden soll. So hat die World-Bank mit der thailändischen Regierung zusammen die Country Development Partnership for Social Protection (CDP-SP) ins Leben gerufen, eine Partnerschaft bei der insbesondere die Menschen, die im sog. informellen Sektor arbeiten, unterstützt werden sollen. Das National Economic and Social Development Board (NESDB) ist seit vielen Jahren mit allen Entwicklungsfragen betraut und entwickelt 5-Jahrespläne zur Entwicklung des Landes. Ausländische EntwicklungsanstrengungenDie Zusammenarbeit mit der Europäischen Union hat sich im Laufe der Zeit von einer Entwicklungshilfe mehr hin zu einer Partnerschaft entwickelt. So werden unter anderem Projekte zur Zusammenarbeit in technologischen und wirtschaftlichen Bereichen gefördert. Deutsche Entwicklungs- und HilfsorganisationenDie Zusammenarbeit zwischen Thailand und Deutschland blickt auf über 40 Jahre zurück. Seit nunmehr 4 Jahren wurde der Bereich "Förderung der Ökoeffizienz kleiner und mittlerer Unternehmen" als Schwerpunkt der bilateralen Zusammenarbeit festgelegt. Neben der GTZ sind auch die politischen Stiftungen und andere deutsche Organisationen seit Jahren in Thailand tätig.
Friedrich-Naumann-Stiftung
(FNSt) |
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