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Südafrika
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5.1
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Touristen, Arbeitsaufenthalte, EinwanderungBesucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind für einen Zeitraum von neunzig Tagen grundsätzlich von der südafrikanischen Visumpflicht befreit. Für diesen Zeitraum erhalten sie eine Besuchergenehmigung, die visitor's permit, gegen Vorlage eines gültigen Reisepasses und Flugtickets. Ein Touristenvisum kann nicht in ein Arbeitsvisum umgewandelt werden. Eine Verlängerung des Aufenthaltes ist möglich, Sie müssen aber genug Geldmittel und ein Rückflugticket vorweisen. Ein Arbeitsvisum ist recht schwer zu bekommen. Der Antrag muss im Land des Arbeitswilligen bei der dortigen südafrikanischen Botschaft gestellt werden. Die genauen Bestimmungen für Dauer- und befristete Aufenthalte, etwa für Freiwillige, Praktikanten, Schüler etc., erfahren Sie auf der Seite der südafrikanischen Botschaft. Dort können Sie sich auch die nötigen Formulare für einen Besuch oder einen längeren Aufenthalt in Ihrem Gastland herunterladen. Beim Auswärtigen Amt können Sie die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige zusammengefasst lesen. |
5.2
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Wohnen, Einkaufen, Essen und TrinkenMöglicherweise haben Sie sich schon informiert, wie Sie Ihren Umzug ins Gastland organisieren. Bei der Internationalen Transport-Organisation können Sie sich ansonsten über einen Umzug nach Afrika informieren. Die Immobilienpreise sind in Südafrika zwischen 1997 und 2004 um 195 Prozent gestiegen. Deutsche Staatsbürger sind mit 20 Prozent Anteil hinter den Briten die eifrigsten Hauskäufer im Kapstaat. Wie sich der Alltag für einen deutschen Studenten darstellt, können Sie in einem Erfahrungsbericht an der Universität Stellenbosch lesen. Unterkünfte für Reisende finden Sie auf einigen Websites auch nach Regionen gegliedert, wobei allerdings in abgelegenen Regionen noch viel Lücken bei den Eintragungen sind. Es gibt in Südafrika praktisch alles zu kaufen. Aber nicht jeder Kauf ist so einfach. So erfordert etwa der Kauf eines Gebrauchtwagens viel Zeit und Energie. Bei Drive Africa können Sie sich auch über einen Automietkauf informieren. Die Stromspannung in Südafrika beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Bei Nutzung eigener Geräte ist darauf zu achten, dass die Stecker in Südafrika dreipolig sind und man einen Adapter für europäische Stecker benötigt. In neue Steckdosen passen auch zweipolige Stecker. Die Adapter sind in Kaufhäusern oder Elektrofachgeschäften erhältlich. Die meisten Hotels haben 110 Volt Anschlüsse für elektrische Rasierapparate und kleine elektrische Geräte. Der Südafrikaner liebt sein braai: Grillen unter freiem Himmel, im Garten, auf dem Balkon oder im Park – mit viel Fleisch und Alkohol. Eine andere Spezialität ist biltong, getrocknetes Pökelfleisch von Antilope, Strauß oder Rind. Das Nationalgetränk ist Bier, am liebsten ein Lager der Sorten Castle, Lion oder Amstel, obwohl es in Südafrika erstklassigen und preiswerten Wein gibt. Bekanntestes Gericht der schwarzen Bevölkerung ist der Millie Pap, eine Art Maisbrei. Ein kulinarisches Glossar hilft, sich in der vielfältigen südafrikanischen Küche zu orientieren, um dann vielleicht einige Rezepte nachzukochen und den passenden Wein dazu zu finden. Wenn Sie schon einmal vorschmecken wollen, in Köln gibt es seit November 2006 ein südafrikanisches Restaurant, das bobotie, benannt nach einem Gericht (Hackfleischauflauf mit Lammfleisch) aus der malaischen Küche Südafrikas. |
5.3
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Währung und GeldtauschSüdafrikas Währung ist der Südafrikanische Rand (ZAR). In den letzten 10 Jahren hat der Rand fast die Hälfte seines Wertes verloren, obwohl die Währung durch hohe Zinsen geschützt wird. Der ZAR ist in 100 Cents unterteilt. Es gibt Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Rand. ![]() Für einen Euro erhalten Sie gegenwärtig um die 12 Rand. Die aktuellen Devisenkurse veröffentlicht täglich die Reserve Bank. Für Reisende ist die Mitnahme von Reiseschecks zu empfehlen. Eurocheques werden nicht akzeptiert. Bargeld können Sie in Banken, Wechselbüros und bei Wechselstellen wie Thomas Cook oder American Express wechseln. Kreditkarten sind in Südafrika weit verbreitet und werden in allen besseren Hotels, Restaurants und Geschäften angenommen. Am weitesten verbreitet sind Diners Club, Eurocard/Mastercard, American Express und Visa. In ländlichen Gebieten werden Kreditkarten häufig nicht akzeptiert. Benzin kann an Tankstellen nur bar bezahlt werden. Südafrika hat ein modernes Bankenwesen, alle großen Banken haben Niederlassungen und Geldautomaten in allen größeren Städten. Bargeld können Sie mit Kreditkarte und Geheimnummer an Geldautomaten abheben, ohne Geheimnummer und mit Kreditkarte auch direkt am Bankschalter. An den Geldautomaten der meisten Banken wie Nedbank oder ABSA kann ebenfalls mit einer EC-Karte mit Maestro-Zeichen und Geheimnummer Geld abgehoben werden, sofern der Geldautomat das Maestro-Zeichen trägt. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist auf 500 Rand beschränkt. |
5.4
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Auto, Busse, EisenbahnDas südafrikanische Straßennetz ist von guter Qualität und relativ dicht, die wichtigsten Verbindungen sind asphaltiert. Es herrscht Linksverkehr. Für Autofahrer besteht Anschnallpflicht sowie eine Promillegrenze von 0,5. Bei Übertretungen muss mit strengen Strafen gerechnet werden. In abgelegenen ländlichen Gebieten Südafrikas sowie den ehemaligen Homelands müssen Sie damit rechnen, dass öfter Vieh die Straße überquert. Zudem sind die Fahrzeuge dort nachts oft unzureichend beleuchtet. Reiseführer warnen auch davor, mit dem PKW in die Schwarzen-Ghettos der Großstädte zu fahren. Es lohnt sich, zuvor ein paar weitere Tipps und Verkehrsregeln zu studieren. Einen Überblick über Landkarten, Straßenkarten und Stadtpläne gibt es bei kapstadt-tour.de. Preiswerter und flotter als die Eisenbahn sind Busreisen. Zwischen den Städten verkehren regelmäßig und pünktlich gut ausgebaute Überland-Busse. Eher meiden sollte man die in der Regel nur von Schwarzen benutzten überfüllten und unfallträchtigen Minibusse. Falls Sie aber dennoch mal das Abenteuer Minibusse lockt, bekommen Sie einen intensiven Eindruck vom gesellschaftlichen und kulturellen Treiben "Jenseits der verkehrsberuhigten Zone". Anders als bei Bussen gibt es bei der Eisenbahn neben den wenigen Fernstrecken auch auf einigen Nebenstrecken gute Verbindungen. |
5.5
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Kinder und deutsche SchulenSüdafrika ist ein kinderfreundliches Land. In den meisten Hotels und Lodges sind Kinder erlaubt. Einige private Reservate und Luxushotels erlauben nur Kinder ab einem bestimmten Alter. Auch für den Schüleraustausch ist Südafrika ein gefragtes Land. In einem Austauschforum können Sie über Erfahrungen im Schüleraustausch lesen. Die Deutsche Internationale Schule Kapstadt hat eine eigene Homepage, ebenso die Deutsche Schule Pretoria, die Deutsche Schule Hermannsburg sowie die Deutsche Internationale Schule Johannesburg. |
5.6
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Kriminalität und SicherheitFür viele Südafrika-Reisende stellt sich die Frage nach der Kriminalität, vor allem in den Metropolen Johannesburg, Durban und Kapstadt. Doch die Kriminalität ist nicht so dramatisch, wie sie Ihnen etwa über die Medien immer wieder glauben gemacht wird. Lesen Sie am Beispiel von Kapstadt, wie Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit richtig verhalten können. |
5.7
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Impfempfehlungen und ÄrzteFür Südafrika sind keine Schutzimpfungen vorgeschrieben, es empfiehlt sich aber eine Hepathitis-A-Prophylaxe. Eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber ist für Reisende aus Gelbfiebergebieten vorgeschrieben. In Transvaal einschließlich des Krüger-Nationalparks, Mpumalanga und des östlichen Küstenstreifens von KwaZulu-Natal besteht das ganze Jahr über Malariagefahr. Eine medikamentöse Prophylaxe ist zu empfehlen, außerdem vorbeugende Maßnahmen wie körperbedeckende Kleidung, Anti-Mückenmittel und Moskitonetze über dem Bett. Beachten Sie bitte die medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes. Der Reisemedizinische Infoservice des Tropeninstituts der Universität München bietet immer wieder aktualisierte Reisehinweise für Südafrika mit Informationen über Impfempfehlungen und -vorschriften, Malariagebiete, spezielle Gesundheitsrisiken sowie eine Klimatabelle. Über das Wetter in Südafrika können Sie sich auch ortsspezifisch informieren. Die ärztliche Versorgung in Südafrika entspricht europäischem Standard. Ärzte stehen im Telefonbuch unter "Medical Practitioners", Krankenhäuser unter "Hospital" und Apotheken unter "Pharmacys", "Chemist" oder "Apteek". Eine Überweisung ins Krankenhaus erfolgt in der Regel durch einen Arzt, im Notfall können Sie sich aber auch direkt an ein General Hospital oder in kleineren Orten an eine andere medizinische Einrichtung wenden. Da zwischen Südafrika und Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen besteht, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht für eine Behandlung oder Medikamente. Eine Auslandskrankenversicherung ist also zu empfehlen. |
5.8
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Telefonieren nach SüdafrikaSüdafrika hat ein modernes und gut ausgebautes Telefonnetz. Ein Gespräch nach Deutschland kostet tagsüber etwa 25 Rand pro Minute. Einen Vergleich der günstigsten Tarife für Telefonate nach Südafrika finden Sie unter www.tariftip.de für das Festnetz und für den Mobilfunk. Eine Liste der Vorwahlen liegt ebenfalls auf dieser Seite. Zusätzliche Tipps zum Telefonieren finden Sie bei kapstadt.net. Internet und Handys95 Prozent aller Internetanschlüsse Afrikas befinden sich in Südafrika. Etwa 600.000 Menschen haben Zugang zum Internet. Es gibt allein in Kapstadt 21 Internetcafes. Außerdem ist Südafrika ein SMS-Land. Vor allem zu Festtagen werden Milliarden von SMS-Grüße über Handy versandt. |
5.9
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Allgemeine Informationen zur EntwicklungCIA World Factbook: Zahlen und Daten über Südafrika Das Sanlam-Konsortium über Finanzen und Investitionen Southern African-German Chamber of Commerce and Industry über Handel und Industrie Ernährung und Landwirtschaft: ein Länderprofil der FAO EarthLife Africa: das Themenspektrum der Umweltorganisation reicht von Lebensstil bis Luftverschmutzung. Die südafrikanische Regierung veröffentlicht relevante Dokumente zur politischen Entwicklung. Batho Pele, der von der südafrikanischen Botschaft in Berlin herausgegebene Newsletter. Südwind – das Magazin für Entwicklungspolitik (Österreich) afrika süd – die Zeitschrift zum Südlichen Afrika (Bonn) Süd-Afrika Magazin zu Reisen, Wirtschaft nd Kultur im Südlichen Afrika Afrika-Kurier – das Magazin für deutschsprechende Leser im Südlichen Afrika Adressen und TippsDas Auswärtige Amt bietet eine informative Seite unter anderem mit Hinweisen für Reisende nach Südafrika. Webadressen deutscher und südafrikanischer Institutionen hat die Deutsche Botschaft in Pretoria zusammengetragen. southafrica-infoweb.com mit Informationen zu Auswanderung, Südafrika-Forum und Chat. M-Web, das Verzeichnis zahlreicher südafrikanischer Internetadressen, kann Ausgangspunkt für die Suche nach Unterkunft oder Hausrat sein. ![]() |
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Letzte Änderung 27.06.2008. Copyright © 1998 - 2008, InWEnt gGmbH
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