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P h i l i p p i n e n
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Karten
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Orientierung verschaffen Karten zu:
Mit einer interaktiven Karte kann bis in relativ kleine Räume navigiert bzw. gezoomt werden. Seismische und vulkanische Aktivitäten sind Bestandteil philippinischen Alltags:
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Lage und Größe des Landes |
Der
Archipel der Philippinen liegt zwischen dem Südchinesischen Meer im Westen
und dem Pazifik im Osten und wirkt so als Bindeglied zwischen Ost- und Südasien.
Er ist der sichtbare Teil zweier sich übereinander schiebender Kontinentalplatten,
der Philippinischen und der Eurasischen. Deshalb sind die Philippinen Teil des
Ring of Fire, des Pazifischen Feuerrings, eines Kettengebirgsgürtels der für
Vulkanismus und Erdbeben im Inselreich verantwortlich ist.
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Impressionen |
Fotos aus der philippinischen Vergangenheit enthalten Aktuelleres aus verschiedenen Regionen zeigen Neben den verzaubernd schönen Anblicken der philippinischen Natur gibt es jedoch ebenfalls Dokumente der leider nicht so seltenen Katastrophen: Natur, Architektur und Alltagseindrücke verbindet Jens Peters gelegentlich in seinen Aufnahmen von Manila bis in die Inselwelt.
© Albert Recknagel - terre des hommes e.V. |
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Grunddaten |
Systematische und doch vergleichsweise knapp gehaltene Hintergrundinformationen bzw. überblickartige Länderberichte zu den Philippinen bietet das Internet in unterschiedlichen Ausprägungen u.a. bei den folgenden Quellen:
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Naturräumliche Gegebenheiten |
Die Inseln stellen die Gipfelregion eines unter der Meeresoberfläche
liegenden Faltengebirges dar. Als aufgetauchte Teile - ehemals zusammenhängender,
durch spätere Einbrüche stark aufgelöster - submariner
Gebirgskettenwerden die Inseln
von etwa 100 Vulkanen überragt. Von diesen sind derzeit noch 21 aktiv, wie beispielsweise
der Mount Apo (der höchste Berg der Philippinen mit 2.954 m) auf Mindanao,
der Mount Pulog (2.928 m) und der Mount Pinatubo (1.475 m) auf Luzon,
weshalb Erdbeben wie Vulkanausbrüche vorkommen.
BodenschätzeDie wichtigsten Bodenschätze der Philippinen sind Eisenerze, Chrom, Kohle, Kupfer, Nickel, Gold, Silber, Quecksilber, Asbest, Gips, Erdöl und Erdgas.KlimaDas philippinische
Klima ist tropisch und stark von regenbeladenen Monsunwinden
beeinflusst, die zwischen Mai und Oktober vornehmlich aus Südwest und von November
bis Februar aus Nordost wehen. Die Jahreszeiten bestehen aus Trockenzeit und Regenzeit.
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© Albert Recknagel - terre des hommes Deutschland e.V. |
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Umwelt und ökologische Probleme |
Die Philippinen beherbergen eines der artenreichsten Öko-Systeme der Welt,
das jedoch äußerst bedroht ist. Abholzung, Zerstörung der Korallenriffe,
Überfischung und damit Verringerung des Fischbestandes, sehr starke
Luft- und Wasserverschmutzung sind die Konsequenzen von rasantem Bevölkerungswachstum,
Siedlungsdruck und kaum gebremstem Raubbau an den natürlichen Ressourcen. Diese
Übernutzung sowie fehlende Schutzmaßnahmen führten in den vergangenen dreißig Jahren
und führen auch heute noch zu einer drastischen Verschlechterung des Zustands
der philippinischen Umwelt.
Die Regierung reagierte darauf mit einer Reihe relativ moderner und ambitionierter Umweltgesetze zum Schutz des Regenwalds, der maritimen Ressourcen, der Reinhaltung von Luft, Wasser und der Abfallbehandlung. Allerdings lässt die Durchsetzung der Regeln zu wünschen übrig. Wie leider auch in anderen Handlungsfeldern, folgt einer fortschrittlichen Gesetzgebung nicht unbedingt eine angemessene Umsetzung eben dieser Gesetzgebung. ![]() © Albert Recknagel - terre des hommes Deutschland e.V. Im Jahr 1992 versprach die philippinische Regierung, ebenso wie 179 weitere Nationen, nachhaltige Entwicklung zu fördern. Die Regierung Vom Johannisburg Gipfel liegt der Landesbericht 2002 der Philippinen vor. Es sind ebenfalls eine Reihe nationaler Berichte zu Themen nachhaltiger Entwicklung (z.B. Sanitation, Freshwater) verfügbar. Weiteres bürgerschaftliches Engagement in ökologischen Fragen lässt sich an verschiedenen Themen und einigen Nicht-Regierungsorganisationen beispielhaft aufzeigen: CADI, das Center for Alternative Development Initiatives fördert nachhaltige Entwicklung und erläutert die Agenda 21. HARIBON ist im Umweltsektor seit 1972 tätig und damit eine der ältesten philippinischen Nichtregierungsorganisationen, die für die Bewahrung natürlicher Ressourcen kämpft. Das International Institute of Rural Reconstruction (IIRR) entwickelt Materialien für Ausbildung und Erziehung in Umweltfragen. Das IIRR konzentriert sich dabei auf Probleme der Entwaldung, der Bodenerosion, des Mangels an Brennmaterialien sowie des genetischen Ressourcenmanagements. Es entwickelt ebenfalls nachhaltige Maßnahmen zur Nahrungssicherheit.
© Albert Recknagel - terre des hommes e.V. Das Legal Rights and Natural Ressources Center,Inc. (LRNRC) beteiligt sich aktiv an der Lobbyarbeit zum Thema Wald. Es bemüht sich ebenfalls um die Anerkennung traditioneller Methoden der Landnutzung und des Managements der Ökosysteme. Das Institute of Popular Democracy kommentiert die Entscheidung des Obersten Verfassungsgerichtes zur Rolle ausländischer Firmen beim Abbau von Bodenschätzen. Das Philippine Rural Reconstruction Movement (PRRM) plant und implementiert integriertes, nachhaltiges, gemeindebezogenes Umweltmanagement. Schwerpunkte sind u.a. nachhaltige Landwirtschaft, Fischereitechnologie, sowie die Sicherung nationalen und internationalen Informationsaustausches. Pusod Pilipinas hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der früheren Babilonia Wilner Foundation fortzusetzen und für Verständnis und Schutz philippinischer Ökosysteme zu sorgen. Bergbau und Überentwicklung bedrohen und zerstören in Sorsogon eine wunderbare Küstenlandschaft mit ihrem spektakulären Unterwasserleben. Die Convention on Biological Diversity erstellt nationale Berichte, Strategie- und Aktionspläne zu Philippine Biodiversity. Bezüglich der Nutzung erneuerbarer Energien - wie Geothermie, Wind- und Wasserkraft - haben die Philippinen eine führende Rolle in Südostasien übernommen. Wasser und Wasserqualität sind höchst drängende Themen und lange vernächlässigte Ressourcen. Ene Rolle in der Diskussion spielt auch, ob die Wasserversorgung aus privater oder öffentlicher Hand erfolgen soll. ![]() © Albert Recknagel - terre des hommes Deutschland e.V. |
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Sozialgeo-
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Die oben erwähnten Gebirgszüge finden sich in etwa zwei Dritteln des Landes
und machen das Landesinnere oft schwer zugänglich. Deshalb konzentriert sich
die Bevölkerung zumeist auf die Küstenebenen und die intramontanen Becken.
Die meisten Menschen leben bzw. lebten entlang der Küsten, wo ihnen der
Zugang zum Meer lange Zeit eine Grundlage ihrer Nahrung durch etwa 2000
verschiedene Fischsorten bot. Letztere sind jedoch in Menge und Vielfalt
durch die Überfischung nicht-philippinischer kommerzieller Fangflotten und die Zerstörung
der Korallenriffe sehr gefährdet und bieten mittlerweile keine ausreichende Lebensgrundlage mehr.
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Flagge und andere nationale Symbole |
NationalflaggeDie Nationalflagge enwickelte sich seit 1892 in verschiedenen Erscheinungsformen bis sie ihre heutige Bedeutung und Symbolik erhielt. StaatswappenDas Staatswappen wurde anläßlich der Unabhängungkeit im Jahr 1946 eingeführt. Nationalhymne
Der
Text der philippinischen Nationalhymne liegt im Original, aber auch in
deutscher, englischer und spanischer Übersetzung vor und geht auf das Gedicht
eines philippinischen Soldaten aus dem Jahr 1899 zurück. Diese Entstehungsgeschichte
der Hymne spiegelt die Liebe zum Land, Erfahrungen der Kolonialisierung,
des Widerstandes, der damaligen Revolution, wider.
Weitere Nationalsymbole
![]() © - terre des hommes Deutschland e.V. |
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