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PERU
Seite 1: Landesüberblick & Naturraum

Flagge

Perú ist das größte Andenland, war die Wiege der am weitesten entwickelten indigenen Zivilizationen und Sitz des stärksten Imperiums im pre-kolumbischen Südamerika, das Inka-Reich. Peru bildete ebenfalls das Zentrum der spanischen Kolonialherrschaft während fast drei Jahrhunderte. Aus diesen Gründen besitzt das Land ein vielfältiges Erbe, was die Menschen und Kultur angeht und ist nach wie vor ein beliebtes Reiseland. Peru hat 2 400 km Küste im pazifischen Ozean und grenzt an Kolumbien und Ekuador im Norden, an Brasilien und Bolivien im Westen und Chile im Süden. Das Land verfügt über drei unterschiedliche natürliche Regionen: die -infolge des Einflusses des kalten Humboldt-Stroms- trockene Küste, das bergige Hochland und die tropenfeuchte "Selva". Am 23. Juni 2001 bebte der Süden des Landes bei Arequipa. Das Epizentrum wurde 120 Km nordwestlich von der "weissen Stadt" im pazifischen Ozean lokalisiert. Am 15. August 2007 bebte die Erde erneut mit einer Stärke von 8.0 der Richter-Skala sädlich der Hauptstadt bei Pisco Flagge.

Landesübersichtskarte(65 KB) Quelle: go2Peru

Detailliertere Karten gewünscht?:
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physikalische Karte (149 KB)
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Grunddaten

Staatswappen
Das Staatswappen

Über die geographische Lage Perus und seine Eigenheiten ist in A guide to Andean countries Flagge näheres zu erfahren.

Wenn Sie handfeste und übersichtlich geordnete Fakten und Zahlen zu Perú benötigen, schlagen Sie das CIA Factbook 2008 oder Perú in Zahlen auf.

Impressionen:

Schauen Sie sich die von einem indianischen Fotografen in den 20er und 30er Jahren aufgenommenen Bilder in der vom Ersteller zusammengestellten
Fotogalerie  an. Weitere Bilder in der Galerie von Fidel Dolorier  Sie wollen mehr Bilder sehen? 

Klima

Die grossen Höhenunterschiede bedingen sehr vielfältige Klimazonen: gemässigtes, feuchtes Klima an der flachen Küste in Lima, trockenes Klima im bergländischen Cuzco (3326m), warm gemäßigtes bis subtropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit am Ostabfall der Anden bis hin zum tropischen Klima im östlichen Tiefland (Pucallpa). Die interaktive Klimakarte gibt Auskunft über weitere Orte.
In unregelmäßigen Abständen taucht eine warme Meeresströmung, an der pazifischen Küste auf, was zu extremen klimatischen Veränderungen in den betroffenen Regionen führt. Man spricht von dem "El Niño"-Phänomen. Das stärkste bisher beobachtete El Niño-Ereignis der Jahre 82/83 löste in den Wüstengegenden Perus nach tagelangen, anhaltenden Niederschlägen Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Die Schadensbilanz betrug damals ca. 13 Mrd. Dollar. Trotz getroffener Vorkehrungen durch den peruanischen Staat waren die Folgen des Niño-Stromes im Jahr 1997/98   verheerend. Der angekündigte Niño-Strom für die 2. Hälfte 2002 und 2003 war nicht so heftig. Das Meteorologische Institut Perús SENAMHI berichtet regelmässig über dieses Phänomen .
Das Wetter in Perú Flagge.

Bevölkerung:

Wichtige Angaben zu Entwicklung und Zusammensetzung der Bevölkerung -in grafischer Form- erhalten Sie vom Statistischen Nationalen Instituts INEI (Für die Anzeige weiterer Grafiken auf die Schaltfläche "Siguiente" -rechts oben- klicken). Das Institut zeigt auch wichtige aktuelle wirtschaftliche (nach Sektoren und Produkten) und soziale Indikatoren des Landes übersichtlich und zuverlässig. Der Nationale Dezentralisierungsrat bietet regionale Information auf Bezirksebene an (Auf Karte klicken oder Bezirk eingeben .

Sozialstruktur und indigene Bevölkerung:

Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 15% Weißen, 33% Mestizen, 4% Afroperuanern sowie 40%. Letztere haben sich im Nationalen Kongress der indigenen Völker Perús zusammengetan. Das Forschungszentrum CAAAP widmet sich der Förderung von Projekten mit den Ethnien des Amazonasbecken: Asháninka, Aguaruna, Shipibo-Conibo und Kechwa-Lamista (Landkarte der Ethnien)  .
Sie erfahren mehr über die Sprache und Kultur der indigenen Völker, indem Sie sich die
Aymara   oder die Quechua Homepage   anschauen.  Wollen Sie einen Sprachkurs in Quechua    des peruanischen Wissenschaftsnetzes testen? In der Andesweb   können Sie darüber hinaus Gedichte und Geschichten lesen, Musik hören, Bilder und Videos anschauen. .

Ökologische Probleme

Umwelt:

Die Nationale Umweltbehörde CONAM und andere Umweltorganisationen  unterhalten informative Seiten zur Lage der Umwelt, Umweltpolitik und -projekte. . Nähere Infos zu nationalen Naturparks unterhält das staatliche Institut INRENA  , ein Tourismus Unternehmen zum Nationalpark Manu  sowie "Perú ecológico" über weitere geschützte Gebiete  .

Nationale Symbole

Sipán
Die Maske des
Herren von Sipán

Die Landesflagge, die oben auf dieser Seite weht, besteht aus zwei roten und einen weissen Streifen in der Mitte. Die Symbole im Staatswappen sollen die Reichtümer des Landes darstellen (Vicuña, Quina-Baum und mineralische Rohstoffe). Den Text der offiziellen Hymne schrieb José Bernardo Alcedo (1788-1878). Die Vertonung stammt ebendalls von ihm  .

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