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Pakistan
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![]() Geschichte |
Obwohl der
Staat Pakistan erst seit Mitternacht des 14. zum 15. August 1947
existiert, sind die Pakistani stolz auf die 5000- jährige
Geschichte des Landes. Unsere
Zeittafel (PDF, 70 KB) bietet Ihnen einen detaillierten historischen
Abriss . Eilige Leser finden beim
Auswärtigen Amt eine
kurze geschichtliche Übersicht. Die
Geschichte seit der Unabhängigkeit wird dagegen
ausführlich im Südasien-Info dargestellt. Auf Jawed Sandhus Seiten finden Sie eine knappe Darstellung der islamischen Geschichte Nordwestindiens und Pakistans im Sinne der pakistanischen Staatsdoktrin. Siehe auch "5000 Jahre Hochkulturen" auf Seite 4 (Gesellsch. & Kultur) dieser Landesinformationsseiten. |
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Der Staats- gründer |
Mohammed
Ali Jinnah(1876 - 1948):
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Machthaber und Regierung |
Aus einem Kurzprofil der BBC geht der politische Weg des Machthabers hervor. Musharraf gilt als pro- westlich und als entschiedener Gegner von religiösem Extremismus und Terrorismus. In einem vielbeachteten Aufsatz in der Washington Post vom 1. Juni 2004 "A Plea for Enlightened Moderation" tritt er für einen aufgeklärten und moderaten Islam ein. Einen guten Einblick in Musharrafs politische Argumentationsweise gibt Musharrafs Gespräch im Council on Foreign Relations in New York am 25. 9. 2006. Eine kritische Abrechnung über 8 Jahre Musharraf lesen Sie in den Online International News Pakistan. |
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Die Staatskrise 2007 |
Ende November 2007 trat Musharraf als Voraus- setzung für seinen Verbleib im Präsidentenamt von seinen militärischen Posten zurück. Nach heftigen nationalen und internationalen Protesten und der Suspendierung der pakistanischen Mitgliedschaft im Commonwealth musste Musharraf sechs Wochen später den Ausnahmezustand wieder aufheben. Die urspr. für Herbst 2007 angesetzten Parlamentswahlen wurden auf den 18. Februar 2008 verschoben.
Weitere Details zu den dramatischen politischen Ereignissen ab Herbst 2007 finden Sie in der Erweiterung dieser LIS: PAKISTAN AKTUELL |
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Wahlen und neue Regierung |
Am 18. Februar 2008 fanden endlich die Wahlen zur National Assembly und zu den Provinzparlamenten statt. Die beiden Oppositionsparteien Pakistan People´s Party (PPP) und Pakistan Muslim League - Nawaz (PML-N) siegen mit 121 und 91 von 342 Unterhaussitzen. Die Pro-Musharraf-
Partei PML-Q, bekommt nur 54 Sitze. Von nun an hat Musharraf eine deutliche
Parlamentsmehrheit gegen sich. Die Wahlergebnisse im Detail: Die National Assembly und die Provincial Assemblies.
Es folgt die aktuelle Kabinettsliste. |
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Der verfassungs- mäßige Staat |
Die
Verfassung Pakistans sieht eine
repräsentative parlamentarische Demokratie vor. Der
Staatspräsident hat im Prinzip eine dem deutschen
Bundespräsidenten vergleichbare Funktion, auch wenn die
Präsidenten immer wieder versuchen, ihre Macht durch
Verfassungsänderungen (amendments) zu
erweitern. Das Parlament hat zwei Kammern: Senat (Oberhaus) und
Nationalversammlung, die "National Assembly" (Unterhaus). Die
National Assembly hat eine eigene Website.
Der Staat ist föderativ konstituiert: Er besteht aus den vier
Bundesländern Punjab, Sindh, North West Frontier Province
(NWFP) und Balutschistan, die je einen Gouverneur haben und von einer
Landesregierung unter dem Chief Minister und einem Landesparlament
(Provincial Assembly) regiert werden. Daneben gibt es eine Reihe von
Sonderterritorien, die der Zentralverwaltung unterstehen, wie die
Northern Areas, Azad Jammu and Kashmir, das Capital Territory und die
Federally Administered Tribal Areas (FATA) entlang der afghanischen
Grenze. Die Rechtsprechung hat sich trotz massiver Eingriffe der Exekutive Respekt und internationales Ansehen bewahren können, weil es immer wieder standhafte Richter gibt, wie z.B. Iftikhar M. Chaudhry (s.o.) und die übrigen von Musharraf abgesetzten Richter des höchsten Bundesgerichts (Supreme Court), die das Recht gegen staatliche Willkür mutig verteidigen. Doch auch die aufrechten Richter und Rechtsanwälte können nicht verhindern, dass im Bereich der Menschenrechte vieles im Argen liegt, wie Amnesty International und Human Rights Watch feststellen. |
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Die Presse |
Auch wenn die Pressefreiheit ständig gefährdet ist, hat Pakistan ein gut entwickeltes liberales Pressewesen, das
für Besucher des Landes die beste Quelle ist, um sich
über die politischen Ereignisse, Strömungen und
Diskussionen zu informieren. Besonders die folgenden englischsprachigen Zeitungen haben journalistisch und in ihrer Aufmachung internationales Niveau, sie stehen mit ihren Vollausgaben täglich im Internet: Die international angesehenste Zeitung ist der konservativ-liberale Dawn aus Karachi, er wurde noch vom Staatsgründer Jinnah ins Leben gerufen und erhielt vor Jahren eine internationale Auszeichnung für die weltweit beste Web-Version einer Tageszeitung. Ebenfalls gut aufgemacht und immer hervorragend informiert ist The News International aus Lahore und Islamabad. Lesenswert ist auch The Nation aus Lahore, die besonders in ihren Leitartikeln und Kommentaren gerne die Obrigkeit kritisiert. Auch die Frontier Post (alternative Adresse) aus Peshawar vertritt eine unabhängige und oft sperrige Meinung, mit der sie sich weder bei der Staatsgewalt, noch bei Vertretern der Geistlichkeit Freunde macht und daher mit häufigen Zwangsschließungen und Verhaftungen der Redakteure bezahlt. Blättern Sie in den Zeitungen, um sich selbst ein Bild zu machen. Eine tägliche Zusammenstellung einer Vielzahl von Pakistan-Nachrichten finden Sie in der Pak-Tribune des Pakistan News Service und im Online International News Network , der pakistanischen Nachrichtenagentur INN (vormals NNI). Außerdem stellt World News Network eine laufend aktualisierte und illustrierte Zeitung zu Pakistan zusammen, genannt Pakistan Daily |
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Die politischen Hauptthemen |
Innenpolitik: Z. Zt. wird in Pakistan vor allem diskutiert,
stehen folgende Themen im Vordergrund:
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Eine Zusammenstellung fundierter Analysen zum politischen Geschehen in
Pakistan finden Sie bei der International Crisis Group. | |||
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