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Pakistan
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![]() Das Staatswappen |
© 1992 Magellan Geographix, St. Barbara, CA.
Pakistan hat gemeinsame Grenzen mit Indien, Iran, Afghanistan und China. Ein Blick auf die Geographie Pakistans lässt schon einen Teil der Entwicklungsprobleme des Landes erahnen. Eine ausführlichere Einführung finden Sie in der Britannica Student Encyclopyaedia (für einen Monat gibt es einen kostenlosen Test-Zugang), und das World Factbook der CIA bietet in tabellarischer Übersicht alle wesentlichen Daten zu Pakistan; oder auf deutsch der Fischer Weltalmanach. |
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![]() © Javed Sandhu |
Betrachten Sie zum Einstimmen eine Serie schöner bunter Bilder von Pakistan. ![]() Reisterrassen im Norden |
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Umweltprobleme![]() "waterlogging and salinity" |
Eines der schlimmsten Umweltprobleme
Pakistans ist "waterlogging and salinity",
etwa "Wasserrückstau und Versalzung":
Durch
Überbewässerung,
undichte
Kanäle und mangelnde
Entwässerung steigt der
Grundwasserspiegel bis zur
Bodenoberfläche. Zugleich bewirkt die
tiefe Bodendurchfeuchtung, dass
Salz aus tieferen Erdschichten per Kapillarwirkung zur
Oberfläche
gelangt und an der Sonne ausblüht. Es
entstehen Quadratkilometer große
Salzflächen und
-sümpfe (s. nebenstehendes
Bild). Pakistan
verliert dadurch beträchtliche
landwirtschaftliche Flächen.
Das
Pakistan Water Gateway berichtet
ausführlich
über die
gravierenden Wasserprobleme des Landes. Die zentrale pakistanische Behörde für die Verwaltung von Wasser und Energie ist die Water Resources and Power Development Authority (WAPDA) in Lahore. Neue Staudammprojekte sollen das Wasser- und Energieproblem des Landes lösen, doch es mehren sich ernstzunehmende kritische Stimmen. Andere Probleme entstehen durch Raubbau in den Wäldern Nord-Pakistans. Dies verursacht Klimaverschlechterung und Boden-Erosion in den Bergregionen, die weniger nun Wasser speichern können. Das von den Flüssen fortgeschwemmte Erdreich füllt die Staudämme. Die Holz-Importe aus Afghanistan lösen das Problem nicht, denn Afghanistan und Pakistan bilden eine zusammenhängende ökologische Zone. Zwei ältere Dokumente, die aber nichts von ihrer Aktualität verloren haben, sind die Artikel Land Use und Environment aus der Country Study Pakistan von Peter Blood. Dazu empfehlen wir den wichtigen Bericht über die "Knappe Ressource Wasser" von Edgar Peinelt in Le Monde Diplomatique (auf deutsch) und von Dr. Muh. Azam Khan über "Problems of Arid Regions''. |
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Das Erbeben von 2005 |
Am 8. Oktober 2005 wurde der Norden Pakistans, besonders der pakistanische Teil Kaschmirs und die angrenzenden Gebiete, vom schwersten Erbeben in der Geschichte des Landes heimgesucht. Das Beben erreichte 7,6 Grad auf der Richterskala, es starben über 87.000 Menschen, etwa ebenso viele wurden verletzt, und über 3,3 Millionen wurden obdachlos. Auch wenn viele deutsche Organisationen ihre Hilfsbereitschaft bekundet und Spenden gesammelt haben, so war doch die internationale Hilfe im Vergleich zur Reaktion auf den Tsunami zu Beginn des gleichen Jahres eher bescheiden. Das Südasieninstitut der Universität Heidelberg erklärt knapp und anschaulich die geologische Ursache der Katastrophe. | ||
Nationale Symbole |
Die Landesflagge, die oben auf dieser
Seite weht, besteht aus einem großen
grünen und einem kleinen
weißen
Feld. Grün ist die Farbe des Islam,
weiß
repräsentiert die
nichtislamischen Minderheiten. Halbmond und Stern
verstärken die
islamische Symbolik. Die Nationalhymne können Sie hier auf Urdu und englisch lesen und mit der entsprechenden Ausrüstung auch hören. Von Ausländern wird selbstverständlich erwartet, dass sie den nationalen Symbolen des Gastlandes Respekt erweisen. |
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