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Mongolei
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Lage und Größe des Landes |
Die Mongolei, zwischen den Großmächten Rußland und China gelegen, bildet die nördliche Begrenzung Zentralasiens und ist ein dünn besiedeltes Binnenland mit extremen klimatischen Bedingungen. Flächenmäßig ist die Mongolei mit 1.566.500 qkm das sechstgrößte Land Asiens. Weltweit belegt sie Platz 18. Die Länge ihrer Staatsgrenze beträgt 8158 km, davon entfallen 3485 auf die Grenze zu Rußland und 4677 km auf die Granze zu China. Die Entfernung zwischen westlicher und östlicher Landesgrenze beträgt 2392 km, von Nord nach Süd erstreckt sich das Land über 1259 km. Die Mongolei ist mehr als 4 mal so groß wie Deutschland. Aktuelle Angaben und weitere interessante Information zur Mongolei finden Sie auf der Homepage der Botschaft der Mongolei in Deutschland. Die Mongolei ist ein Hochplateau. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt 1580 m, eben auf dieser mittleren Höhe liegt die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar.
Die Oberfläche des Landes ist zweigeteilt: in den hohen, bergigen Nordwesten - hier finden wir auch die höchste Erhebung des Landes, den Munk Khairkhan (4374 m), und in den niedrigen, flachen Osten und Südosten bis zum Chingan und den Wüstensteppen und Wüstengebieten der Gobi. Der tiefste Punkt ist der Chuch See im Osten der Mongolei (Dornood-Aimak) auf einer Höhe von immerhin 550 m. Auch wenn im The World Factbook Mongolia die Bevölkerungszahl der Mongolei zu hoch angegeben wird, enthält es doch viele nützliche Informationen - insbesondere aktuelle Zahlen und Kurzbeschreibungen - Sie sollten es einfach mal "überfliegen".
Allgemeine Übersichten zur Mongolei - die Themen sind ungemein vielfältig und reichen von A wie "Autorouten" bis Z wie "zehn zahme Kamele" - finden Sie bei Google. Sie können sich die Texte auch in der von Ihnen gewünschten Sprache anzeigen lassen. Wie auch immer, ich wünsche Ihnen einen langen Leseabend. Unter dem Stichwort "Mongolei" finden Sie allein in deutscher Sprache über eine halbe Million Einträge - von "zentraler" Bedeutung sind aber nur die ersten 500, viel Spaß beim Lesen! Bitte beachten Sie, daß sich noch immer viele Internetadressen in der Mongolei kurzfristig verändern. Generell hat die Mongolei - natürlich in erster Linie die Hauptstadt - den Übergang ins Internetzeitalter vollzogen. Nachlesen können Sie das im Mongolian Yellow Book, wo Sie auch eine Vielzahl von Adressen, u.a. zu Internetcafes und Computergeschäften, finden. Die Mongolei kann auf eine relativ erfolgreiche Zeit zurückblicken. Industrie und Landwirtschaft entwickelten sich positiv und für viele Mongolen erhöhte sich der Lebensstandard. Trotzdem - auch die Armut nahm zu, vor allem am Stadtrand von Ulaanbaatar und auf dem Lande leben Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Die Hauptstadt wurde - so ganz nebenbei - im Sommer 2007 zur "Millionenstadt" und erlebt einen starken Aufschwung. Die Versorgung mit Industriegütern und Lebensmitteln war nie besser. Ein milder Winter - zumindest in den meisten Landesteilen - hat dazu beigetragen, eine optimistische Grundstimmung zu erzeugen.
Nicht nur in den Städten, auch auf dem Lande verändert sich das Leben allmählich. Die Viehzahlen haben weiter zugenommen.
Die meisten mongolischen Viehzüchter sind zufrieden mit den Ergebnissen ihrer Arbeit und nach wie vor ziehen viele Familien auf dem Lande von einem Weideplatz zum anderen.
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Übersichts-
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Machen Sie sich mit der Landkarte
der Mongolei vertraut, vor allem mit der administrativen Gliederung des Landes in 21 Aimags (Provinzen)
und die Hauptstadt Ulaanbaatar. Die territorialen Untereinheiten (331 Sum, die wieder in 1573 Bag aufgeteilt sind),
finden Sie auf dieser Karte allerdings nicht. Dafür besteht aber die Möglichkeit, sich -
allerdings in mongolischer Sprache -
aktuelle Informationen über die Aimags in der Mongolei
"einzuholen".
Werfen Sie auch einen Blick auf die recht übersichtlichen Straßenzüge in der mongolischen Hauptstadt.
Benutzen Sie dafür den Stadtplan von
Ulaanbaatar, den Sie auch vergrößern können. Der zentrale Sukhebaatar-Platz und an seiner Nordseite
das Regierungsgebäude,
erbaut Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre, erweitert in den letzten zwei Jahren, sind nicht zu übersehen.
Eine Stadt zum Verlaufen ist Ulaanbaatar nicht gerade. Die Stadt ist überschaubar und eine gute Orientierung
bietet die durchgehende Ost-West-Magistrale, die "Friedensstraße", die sich insgesamt über eine Länge
von ca. 25 km erstreckt. |
Landes-
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Die Mongolei ist ein Land voller Kontraste - riesige Wälder, Senken, Seen, endlose Steppen und Wüsten. Die höchsten Berge ragen über 4.300 m in den (fast) ewigen Schnee. Ein schönes, ein trockenes, ein karges Land - ein Land für robuste Naturen. Uliastai, die Hauptstadt des Zavkhan-Aimag im Sommer...
...und Mongolen auf dem Lande.
Verschaffen Sie sich anhand eines
japanischen
Lichtbildervortrages einen optischen
Eindruck von den Gegebenheiten des Landes. Die Bilder sind nach Kategorien geordnet (Natur, Menschen, Religion,
Geschichte, Links) und können einzeln geladen werden, doch bedenken Sie bitte, daß das Laden etwas Zeit in
Anspruch nimmt.
Gelassenheit, Bedächtigkeit, Ausdauer - das sind Züge des nationalen mongolischen Charakters. Lassen Sie sich etwas Zeit und verweilen Sie zum Abschluß in einer traditionellen mongolischen Jurte bei suutei zai (Milchtee) und khoniny makh (Hammelfleisch). |
Grunddaten |
In der Mongolei leben rund 2,6 Millionen Menschen auf einem Territoriumvon 1 565 600 qkm Fläche. Damit liegt die Bevölkerungsdichte bei 1,7 Personen pro qkm. Rund 90% der Bevölkerung sind Mongolen, von denen die Gruppe der Chalch mit ca. 80% die Mehrheit stellt. Den Rest bilden Kasachen oder andere ethnische Gruppen, die vor allem im Westen des Landes leben. Im Nordosten der Mongolei lebt eine große Gruppe von Burjaten. 37% der Gesamtbevölkerung sind jünger als 14 Jahre, rund 60% sind zwischen 15-64 Jahre alt.
Die jährliche Bevölkerungszunahme liegt bei ca. 1,4%. Die durchschnittliche
Lebenserwartung |
Flagge und andere nationale Symbole |
Die Landesflagge besteht aus drei senkrechten Streifen, von denen der linke und der rechte von roter Farbe, der mittlere von himmelblauer Farbe ist. Im linken roten Teil, der Fahnenstange am nächsten, befindet sich das goldfarbige Sojombo, das alte Staatswappen der Mongolei. Das eigentliche Staatswappen zeigt innerhalb eines von traditionellen Glücksknoten umzogenen Kreises (mit angedeutetem weißen Fuß) auf blauem Hintergrund ein kantig gestaltetes, goldfarbenes geflügeltes Pferd mit Sprung nach rechts. Darunter, auf hellgrünem Untergrund ein Speichenrad mit eingeflochtenem blauen Khadag (Glücksschal). Sattel und Zaumzeug werden durch das alte mongolische Sojombo-Symbol dargestellt und trennen das Pferd in zwei Hälften. Die mongolische Nationalhymne können Sie mit entsprechender Ausrüstung auch hören, viel Spaß. |
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