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Demokratische Republik Kongo
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Einreise- und Aufenthalts- bestimmungen |
Aktualisierte Informationen zur Einreisebestimmungen, wichtigste Adressen bzw. Telefon-/Faxnummern können bei der Kongolesischen Vertretung in der Bundesrepublik oder der Deutschen Botschaft in Kinshasa bezogen werden. |
Reisen, Transport und Verkehr Landstraße im schlechten Zustand, © Susanne Schüpbach |
Reisen innerhalb des Landes ist nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Im Verkehrs- und Kommunikationswesen herrschen chaotische Zustände. Die wenigen Straßen außerhalb der großen Städte sind fast nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind weite Teile des Straßennetzes unpassierbar Beförderung von Personen u. Güter im Landesinneren Foto:Monuc Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Entgleisungen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren sind meist unterbrochen.Die überfällige Sanierung der maroden Eisenbahninfrastruktur steht oben auf der Prioritätenliste der neuen Regierung. Viele Ortschaften im Landesinneren sind nur über Luftverkehr erreichbar. Entsprechende Flughäfen sind allerdings nicht vorhanden. Sie bestehen meist nur aus Notlandebahnen und verfügen über keinerlei technische Ausstattung. Es sind meist russische Piloten, die mit alten Propellermaschinen auf eigene Rechnung Personen Tiere und Güter (räumlich nicht getrennt) durch dieses Riesenland transportieren. Monuc befördert Personen u. Güter in der DR Kongo Foto:Monuc Zurzeit werden bedeutende Stellen durch die UN-Flotte von Passagier- und Transportmaschinen vernetzt. Air MONUC befördert nicht nur UN-Personal, sondern, wenn Platz ist, auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, kongolesische Abgeordnete, Wahlhelfer, Journalisten (und zwar umsonst) |
Sicherheits- informationen
Soltat der UPC in Barriere Foto:Monuc
Präsenz von UN-Blauhelme in Kinshasa Foto:Monuc
Präsenz von UN-Blauhelme landesweit Foto:Monuc |
Im Osten des Landes kommt es seit Jahren zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Sicherheitslage im gesamten Land ist noch nicht vollständig stabil. Der Osten des Landes ( Ituri, Nord- und Süd-Kivu) ist nicht befriedet. Dies gilt auch für den Norden der Provinz Katanga. Vor Reisen in diese Regionen wird besonders gewarnt. In den meisten übrigen Teilen des Landes einschließlich der Hauptstadt und den großen Städten wie Lubumbashi und Kisangani ist die Sicherheitslage relativ gut. Die Kriminalität ist nicht höher als in anderen afrikanischen Ländern. Mit aktueller erhöhter Militärpräsenz sind auch Zwischenfällen mit Militär nicht auszuschließen. Für Europäer, die im Kongo leben, ist es ratsam, Spannungsgebiete zu meiden oder andernfalls sich von Einheimischen begleiten zu lassen. Das kongolesische Volk ist normalerweise aufgeschlossen und freundlich gegenüber Ausländern. In Krisensituationen entsteht jedoch oft die Gefahr, dass Europäer lokaler Konfliktparteien zugeordnet und angegriffen werden. Es besteht eine Vielzahl von Verboten, die mit der Sicherheitslage begründet werden und teilweise kurzfristig geändert werden. Dazu gehört das Fotografieren, insbesondere des Flughafens, von militärischen Einrichtungen, sonstigen Gegenständen von strategischer Bedeutung oder auch nur uniformierter Personen. Die Trennlinie zwischen Verbotenem und Erlaubtem ist nicht immer erkennbar. |
Gesund bleiben |
In vielen Gebieten einschließlich der großen Städte wie Kinshasa, Lubumbashi oder Kisangani fehlt es an Dienstleistungen wie Wasser, Strom und Gesundheitsversorgung. Oft ist die Verwaltung zusammengebrochen. Die Armut im ganzen Land ist für jeden beim ersten Blick erkennbar und die Versorgung aufgrund der Unsicherheit und fehlender Infrastruktur nicht gewährleistet. Die hygienischen Verhältnisse sind im allgemeinen schlecht, sanitäre Anlagen wenn überhaupt vorhanden, in desolatem Zustand. Die Möglichkeit guter fachärztlicher Versorgung ist eingeschränkt und die allgemeinen Krankenhauseinrichtungen sind unzureichend. Durch das Zusammenbrechen der Infrastruktur ist im Landesinneren die medizinische Versorgung höchstens nur noch in Missionskrankenhäusern vorhanden. Mit am häufigsten auftretendsten Krankheitsbilder sind Durchfallerkrankungen verursacht durch Amöben, Würmer oder Bakterien bzw. Viren, Hepatitis und Malaria. Reisemedizinische Infoservice emphehlen zur Malaria-Vorbeugung Schutz vor Mückenstichen. Dazu sind langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.hilfreich. Auch eine Vorbeugung mit Medikamenten wird empfohlen. Daher sollte vor Abreise in Malaria-Risikogebiete (landesweit) eine Beratung beim Arzt stattfinden. Zu beachten sind außerdem Erkrankungen wie AIDS, Geschlechtskrankheiten und Tuberkulose Landesweit besteht ein erhöhtes Cholera-Infektionsrisiko. Vor allem aus dem Walikale-Distrikt in Nord-Kivu werden Erkrankungen und Todesfälle gemeldet. Insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem sind von der Cholera betroffen. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen. Der Nachweis einer Gelbfieber-Impfung ist bereits am Flughafen bei der Einreise in den DR Kongo Pflicht. |
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Letzte Änderung 15.04.2008. Copyright © 1998 - 2008, InWEnt gGmbH
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