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BURKINA FASO
Seite 3: Wirtschaft & Entwicklung

Wirtschaft

Flagge Landesflagge
© nationalflaggen.de









ViehmarktViehmarkt im Norden
©Martin Sulser















Getreidespeicher Getreidespeicher auf dem Mossi-Hochland
©Martin Sulser

























erosion Bodenerosion: ein jährliches Phänomen
©Manfred Matz


erosion Erosionsbekämpfung mit Steinwällen
©Manfred Matz















































































FCFA-schein1000
Lupe
FCFA : 1000er-Schein
© BCEAO


FCFA-Schein2000
Lupe
FCFA : 2000er-Schein
© BCEAO

Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Human Development Index 2007/2008 en des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) rangiert das Land an vorletzter (176. von insgesamt 177) Stelle. Über 61% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze von 1 USD pro Tag. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug 2005 ca. 4,55 Mrd. €. Sehr schwankende Wetterbedingungen, ungünstige Binnenlage mit hohen Transportkosten, Mangel an Rohstoffen und preisgünstigen Energiequellen sowie geringes Ausbildungs- und Produktivitätsniveau sind einige von zahlreichen wirtschaftlichen Standortnachteilen en, die die Gesamtwirtschaftsentwicklung en beeinträchtigen und auch in absehbarer Zukunft in erheblichem Maße beeinträchtigen werden.

WIRTSCHAFTSSYSTEM & SEINE SEKTOREN

Burkina Faso ist ein Agrarland. Ca. 86% der Bevölkerung leben und arbeiten dort in den ländlichen Gebieten. Insgesamt trägt der Primärsektor (Landwirtschaft en, Tierzucht en, Fischerei und Forsten) durchschnittlich mit ca. 35 bis 39% zum BIP bei. Er stellt die Haupteinnahmequelle des Landes dar. Das Ziel, 2005/06 hinter Ägypten zweitgrößtes Anbauland für Baumwolle in Afrika zu werden, konnte Burkina Faso tatsächlich erreichen. Dieser Erfolg ist der Neuorganisation und Teilprivatisierung des Baumwollsektors en, der bis vor zwei Jahren ein Monopol der Vertriebsgesellschaft "Société burkinabè des Fibres Textiles" SOFITEX en war, zu verdanken. Burkina Faso hat als erster Staat Westafrikas Versuche mit gentechnisch veränderter Baumwolle en zugelassen und damit heftige Verunsicherungen bei den Bauern hervorgerufen. Nach den ersten, sogenannten erfolgreichen Testergebnissen hat der Minister für Landwirtschaft beschlossen, die Kultur der gentechnisch veränderten Baumwolle ab 2007 zu verbreiten. Dies soll helfen, die Produktionskosten en zu senken. Doch die NRO CV-OGM/BF en, Hauptgegner der genmanipulierten Kulturen in Burkina Faso, will diese vorschnelle Entscheidung auch mit rechtlichen Mitteln verhindern.

Auch die Bilanz für die Getreideproduktion war in den letzten fünf Jahren - der "Direction Générale der Prévisions et Statistiques Agricoles", DGPSA en, zufolge - überdurchschnittlich gut: Ausnahme bleibt der seit eh und je defizitäre Anbau von Reis. Über 75% der Anbauflächen werden für die Getreideproduktion genutzt, die im wesentlichen der Eigenversorgung dient. Im trockenen Norden dominiert die Kultur der kleinkörnigen Perlhirse en, während im übrigen Land Sorghum en (großkörnige rote und weiße Hirse) und Perlhirse gleichermaßen angebaut werden. In den sudano-guineischen Vegetationsgebieten werden zusätzlich Reis, Mais und Wurzelknollen (Yams, Maniok, Süßkartoffeln) angebaut. Reis und Mais werden auch zunehmend in anderen Teilen des Landes in Bewässerungsperimetern angebaut. Der Anbau von Gemüse wird hauptsächlich in der Trockenzeit intensiv betrieben. Weitere Kulturen, die sowohl der eigenen Ernährung dienen, als auch für den Export bestimmt sind, sind Sesam, Erdnüsse, Fonio, Karité- und Cashewnüsse. Die Viehzucht ist die zweitwichtigste Wirtschaftsaktivität des primären Sektors. Der Norden ist das Hauptgebiet der Viehwirtschaft.

Der landwirtschaftliche Sektor verfügt über ein erhebliches Potential. Allerdings bleibt er noch mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Das sind:

  • ungünstige klimatische Bedingungen (u.a. starke Regenabhängigkeit, die lediglich durch Bewässerungsmaßnahmen und Erosionschutz abgemildert werden kann),
  • wenig ertragreiche Böden,
  • unzulängliche Anbaumethoden und Viehzuchttechniken der traditionellen Subsistenzwirtschaft,
  • unzureichende Managementskapazitäten bzw. -kompetenzen zur optimalen Nutzung der vorhandenen Potenziale.

Langfristig droht die Degradierung der natürlichen Ressourcen und der Böden die Produktionsgrundlage insgesamt in Frage zu stellen. Die etwas ertragsreicheren Böden im Süden, Südwesten und Südosten werden für den Baumwollanbau unter Einsatz von Pestiziden intensiv genutzt, was unter Umweltgesichtspunkten weitere schwerwiegende Probleme darstellt.

Der Anteil des sekundären Sektors am BIP liegt bei 19%. Dieser Sektor ist noch weitgehend von staatlichen Unternehmungen (Elektrizität und Wasser) und dem Bausektor geprägt. Dies betrifft den formellen Bereich dieses Sektors. Der informelle Bereich herrscht jedoch mit über 60% schwer messbarer informeller Tätigkeit vor.

Der tertiäre Sektor ist regelmäßig mit 40 bis bzw. 45% am BIP beteiligt. Er wird geprägt durch Export - und Importhandel sowie den weit verbreiteten Kleinhandel. Auch in diesem Sektor ist der Anteil der informellen Tätigkeit (z.B. der weit verbreitete Kleinhandel) beträchtlich.

Eine Reihe negativer Standortfaktoren stehen einer nennenswerten industriellen Entwicklung im Wege. Zu nennen sind:

  • die ungünstige Binnenlage mit hohen Transportkosten
  • der Mangel an preisgünstigen Energiequellen
  • geringes Ausbildungs- und Produktionsniveau

Der Bergbau en könnte bald einen beträchtlichen Anteil am Exporthandel haben. Seit der Revision der Bergbaugesetzgebung 2003 erfährt der Sektor eine große Belebung. Zahlreiche Bodenforschungsunternehmen haben sich mittlerweile im Land niedergelassen. Nach ihren ersten Schätzungen verfügt Burkina Faso neben den reichen Gold- und Manganvorkommen auch über Kupfer, Eisenerz, Kassiterit (Zinnstein) und Phosphate in den etwa 75.000 km² birimischen Sedimenten. Der Einstieg der kommerziellen Gesellschaften wie High River Gold Mines Ltd en in die Goldförderung eröffnet neue Perspektive und leistet seit 2005 einen zunehmenden Beitrag zum Exporthandel.

Als Folge der schwach entwickelten Wirtschaft und den klimabedingt schwankenden Ernteerträgen arbeiten 2 bis 3 Millionen burkinische ArbeitnehmerInnen im Ausland: hauptsächlich in Côte d'Ivoire. Der Bürgerkrieg im Nachbarland hatte starke negative Auswirkungen auf die Wirtschaft Burkina Fasos befürchten lassen. Diese sind jedoch weniger dramatisch ausgefallen als ursprünglich erwartet. Die Inflationsrate hat sich seit 2002 von 2,3% auf - 0,3% im Jahr 2007 verringert.

WIRTSCHAFTSINDIKATOREN UND STATISTIKEN

BF Wachstum
Wachstum des BIP der letzten sechs Jahre. © Honorat Badiel

Die Graphik zeigt wie stark das Wirtschaftswachstum en im Sahelland Burkina Faso von den Wetterbedingungen abhängig ist. Die Jahre des starken Wachstums korrespondieren mit den Jahren reichlicher Getreideernte, die ohne günstige Wetterbedingungen nicht möglich gewesen wäre.

WIRTSCHAFTSPOLITIK

Die allgemeine Wirtschaftspolitik der Regierung zielt auf Erhaltung gesamtwirtschaftlicher Stabilität, Erhöhung der Effizienz des öffentlichen Sektors, Reform des Justizwesens, Verringerung der Rolle des Staates in den meisten Sektoren der Wirtschaft, und Entwicklung der menschlichen Ressource. Wie sein Vorgänger betonte der neue "Premier Ministre" diese Ziele am 04.10.2007 in seiner ersten Regierungserklärung en vor den Parlamentariern. Im Rahmen der angestrebten Liberalisierung der Wirtschaft wurden die meisten Staatsunternehmen bereits privatisiert. Dies war jedoch ein in mancherlei Beziehungen fragwürdiger Prozess en, auch wenn das Land von IWF en und der Weltbank en als Musterschüler für seine gelungenen Strukturreformen zitiert wird.

Auch das Finanzsystem unterliegt dem "Plan de renforcement de la gestion budgétaire" - PRGB en, einem strengen Reformpaket, dessen Umsetzung allgemein als positiv beurteilt wird. Die Geld-, Kredit und Währungspolitik liegt in der Hand der Zentralbank der Westafrikanischen Staaten (Banque Centrale des Etats de l'Afrique de l'Ouest - BCEAO en). Seit der Einführung des Euro steht der FCFA (Franc de la Communauté Financière Africaine) in festem Wechselkurs zum Euro. Dieses System scheint sich trotz der Krise in Côte d'Ivoire bewährt zu haben.

Die Außenwirtschaftspolitik Burkina Fasos ist sehr stark auf den Prozess der regionalen Integration gerichtet. Das Land ist Mitglied der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion, UEMOA en, sowie der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten, ECOWAS en.

UEMOA
UEAMOA / © Worldbank


ECOWAS
ECOWAS / © Worldbank

Es gehört zu den Staaten, die sich aktiv für weitergehende Maßnahmen für die schnelle Integration einsetzen. Im Rahmen der UEMOA sind die Handelsschranken weitgehend abgebaut worden. Die Mitgliedsstaaten haben zum 01.01.2000 einen gemeinsamen Außentarif eingeführt. Langfristig haben ECOWAS und UEMOA das Ziel, einen einheitlichen Markt mit einer Währung zu schaffen.
Im Rahmen der Baumwollinitiative en kämpft Burkina Faso gemeinsam mit Mali und Benin gegen die Subventionspolitik von den USA, der EU und der VR China.

HANDEL: BINNEN- UND AUßENHANDEL, HANDELSBILANZ

Über den Binnenhandel liegen selten zuverlässige Statistiken und Analysen vor. Dies liegt teilweise daran, das dieser noch weitgehend von der schwer messbaren informellen Tätigkeit geprägt ist.

Der Exporthandel, der sich trotz schwieriger externer Bedingungen zwischen 2003 und 2004 günstig entwickelt hatte (+24,4%), wurde 2005 von den gesunkenen Baumwollpreisen auf dem internationalen Markt hart getroffen: Das Exportvolumen war 2005 (um 31,6%) gestiegen. Die starke Senkung des Exportpreises (von bis zu 30,1%) wirkte allerdings sehr negativ auf die Gesamteinnahmen, da die Baumwolle eine zentrale Rolle spielt. Mit diesem Schlüsselprodukt hat Burkina Faso 2005 ca. 57,6% seiner Gesamtexporterlöse erwirtschaftet.

Insgesamt ergibt die Außenhandelsbilanz en ein beträchtliches Defizit (253 Mrd. FCFA [ca. 386 Mio. Euro] im Jahre 2004 und 261 Mrd. FCFA [ca. 398 Mio. Euro] im Jahre 2005) und macht das Land von externer Finanzierung abhängig. Auf Grund des geringen Zuflusses  von privatem Kapital schließt Burkina Faso die Finanzierungslücke hauptsächlich durch bilaterale und multilaterale Zuschüsse und Darlehen. Im Jahre 2004 erhielt das Land Entwicklungshilfe in Höhe von ca. 360 Mio. Euro. Das sind ca. 40% der Staatsausgaben.

STAATSVERSCHULDUNG

Nach Angaben der UEMOA-Kommission en und der BCEAO betrugen die Schulden des burkinischen Staates 2005 ca. 1.270,6 Mrd. FCFA. Damit gehörte Burkina Faso zu den hoch verschuldeten Ländern der Welt.
Der Anteil der Auslandsschulden an den Gesamtschulden des Staates ist weiterhin übermäßig hoch: Über 90% Anteil gegen 10% Anteil an Inlandsverschuldung.

Burkina Faso hat den "Completion Point" en unter der HIPC-Initiative erreicht. Insgesamt wurden dem Land mehr als 500 Mio $US Schulden erlassen. Aufgrund der im Juni 2005 getroffenen Einigung en der acht führenden Industriestaaten (G-8) wurden Burkina Faso (zusammen mit vorerst 17 weiteren HIPC-Staaten) sämtliche Schulden bei Weltbank, IWF und Afrikanischer Entwicklungsbank erlassen. Dies hatte zur Folge, dass die Gesamtschulden des Staates 2006 auf 538,4 Mrd. FCFA gesunken sind. Diese sind im Jahre 2007 jedoch wieder gestiegen (586,2 Mrd. FCFA).

 

Entwicklung und Entwickluns-
Politik
































































überschwemmte Furt
Überschwemmte Furt bei Hochwasser
© Martin Sulser


Holztransport
Zwei wichtige Transportmittel
©Manfred Matz

ARMUT, ARMUTSBEKÄMPFUNG UND MILLENIUMS-ENTWICKLUNGSZIELE

Seit 2000 läuft das Armutsbekämpfungsprogramm en von Burkina Faso. Dieses Programm wird in enger Abstimmung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank (WB) en und den Gebern von Entwicklungshilfegeldern geführt. 2003/04 wurde das Programm überarbeitet. Zur effektiven Bekämpfung der Armut hat sich die Regierung konkrete Ziele in 14 Bereichen gesetzt. Bis 2010 soll z.B. die Schulungsquote 70% erreicht haben und die Alphabetisierung 40%. Mit Trinkwasser sollen 90 bis 95% der ländlichen und kleinstädtischen Bevölkerung versorgt werden. 200 CSPS (Centres de Santé et de Promotion Sociale), 12 CMA (Centres Médicaux avec Antenne Chirurgicale), 5 neue CHR (Centre Hospitaliers Regionaux) und ein CHU (Centre Hospitalier Universitaire) errichtet werden. Zur Bekämpfung der Desertifikation soll jedes Departement durch gezielte Wiederbewaldungsaktionen seinen eigenen Wald bekommen, usw.

Trotz des relativ guten Wirtschaftswachstums der letzten Jahre fällt die Bilanz en über die Milleniumsentwicklungsziele en und die Armut en gar nicht gut aus. Negativ fällt auch die allgemeine Bewertung des Partizipationsgrades en aus. Beklagt wird, dass die immerhin sehr gut organisiserten zivilgesellschaftlichen Gruppen von der Regierung in den PRS-Prozess nicht genügend bzw. tatsächlich einbezogen werden.

INLÄNDISCHE ENTWICKLUNGSANSTRENGUNGEN

Bis 2010 will die burkinische Regierung aus dem unterentwickelten Land Burkina Faso ein Schwellenland machen. Dafür soll die Wirtschaftspolitik en weiter liberalisiert sowie Reformen zur Schaffung eines stabilen und sicheren Rechtsrahmens für private Investitionen vorangetrieben werden. In seiner dritten Regierungserklärung en vom 30. März 2006 betonte der ehemalige burkinische Premier Ministre die Hauptentwicklungsziele, die zusätzlich zur Bekämpfung der Korruption auch von der neuen Regierung verfolgt werden. Das sind:

  • die Wiederbelebung der Wachstumssektoren der Wirtschaft
  • die Unterstützung der produktiven Sektoren der Wirtschaft
  • die Erhöhung der Sicherheit und die Unterstützung der Menschenrechte
  • die Reform des Staatswesens
  • die Konsolidierung der Entwicklungsdiplomatie

Ein Schwerpunkt der  Wachstumsstrategie bleibt die Entwicklung im ländlichen Raum, des Ackerbaus, der Viehwirtschaft und auch der kleinbäuerlicher Strukturen. Neben der Wachstumsperspektive geschieht dies auch zur Stärkung der sozialen Ausgewogenheit. Auf makro-ökonomischer Ebene soll die Stabilität der Wachstumsrahmenbedingungen (Inflationskontrolle, etc.) durch eine zurückhaltende Geldpolitik fortgeführt werden. Zudem sollen die formellen Unternehmen steuerlich entlastet werden. Zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Produktion und der Senkung der Faktorkosten werden die Reformen zur Liberalisierung der Märkte weitergeführt.

Bei der Unterstützung der Wirtschaftssektoren wird zunächst auf die Landwirtschaft und die Agrarindustrie fokussiert. Im Baumwollsektor sind neben der bisherigen halbstaatlichen Vertriebsgesellschaft SOFITEX zwei private Akteure aktiv. Die beiden internationalen Firmen sollen zur Verbesserung der Baumwollverarbeitung, der Inputversorgung und der Beratung der Produzenten in den Regionen um Ouagadougou, Koudougou und Fada N'Gourma beitragen.

Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur sieht die Regierung als wichtigste Strategie zur Ankurbelung der Wirtschaft. Deshalb sollen bis 2010 die wahrscheinlich größten Investitionen in diesem Bereich getätigt werden. Die bisherige 622 km lange Bahnlinie wird in Richtung Ghana ausgebaut. Eine neue Schiene en soll bis 2010 Koumassi (in Zentral-Ghana) und Dori (im Norden von Burkina Faso) miteinander verbinden. Auch das Straßennetz wird ausgebaut. 641 km sollen bis 2010 zusätzlich asphaltiert werden. Ein dritter internationaler Flughafen en soll nordöstlich der Hauptstadt Ouagadougou entstehen. Die Bauarbeiten des wohl größten Flughafens des Landes sollten laut Transportminister Gilbert Noël Ouedraogo 2007 starten. Um diese budgetintensiven Ziele zu erreichen, setzt die aktuelle Regierung prioritär auf ausländische Entwicklungshilfegelder bzw. auf Investitionen des Auslands.

DEUTSCHE ENTWICKLUNGS- UND
HILFSORGANISATIONEN IM LANDE

Burkina Faso ist ein Schwerpunktland der bilateralen deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Als Schwerpunktsektoren en seien festgehalten: Landwirtschaft und nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen, Dezentralisierung und Kommunalentwicklung, Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Zu ihren jeweiligen Programmen in Burkina Faso informieren die folgenden wichtigsten deutschen EZ-Organisationen: Deutscher Entwicklungsdienst (DED)  en Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) en Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) en Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) en.

WEITERE BILATERALE UND MULTILATERALE ENTWICKLUNGSORGANISATIONEN IM LANDE

Das Binnenland Burkina Faso ist sehr stark auf ausländische Hilfe en angewiesen. Nach wie vor ist Frankreich mit der Agence Française de Développement en noch der wichtigste Patner der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit. Neben Frankreich sind auch die Niederlande en, Dänemark en, Japan, die Republik China en und die Schweiz die in Burkina Faso am stärksten engagierten Partnerländer. Im Jahre 2005 hat sich Burkina Faso für den Millenium Challenge Account en (MCA), ein neues Instrument der Entwicklungszusammenarbeit der USA, qualifiziert. Weil dieses neue Instrument sich durch besonders strenge, aber transparente Vergabebedingungen auszeichnet, brachte die Qualifizierung für Burkina Faso einen gewissen Gewinn an internationalem Ansehen.
Wichtige Partner in der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit sind:

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