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BURKINA FASO |
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Wirtschaft
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Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Human Development Index 2007/2008 WIRTSCHAFTSSYSTEM & SEINE SEKTORENBurkina Faso ist ein Agrarland. Ca. 86% der Bevölkerung leben und arbeiten dort in den ländlichen Gebieten. Insgesamt trägt der Primärsektor (Landwirtschaft Auch die Bilanz für die Getreideproduktion war in den letzten fünf Jahren - der "Direction Générale der Prévisions et Statistiques Agricoles", DGPSA Der landwirtschaftliche Sektor verfügt über ein erhebliches Potential. Allerdings bleibt er noch mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Das sind:
Langfristig droht die Degradierung der natürlichen Ressourcen und der Böden die Produktionsgrundlage insgesamt in Frage zu stellen. Die etwas ertragsreicheren Böden im Süden, Südwesten und Südosten werden für den Baumwollanbau unter Einsatz von Pestiziden intensiv genutzt, was unter Umweltgesichtspunkten weitere schwerwiegende Probleme darstellt. Der Anteil des sekundären Sektors am BIP liegt bei 19%. Dieser Sektor ist noch weitgehend von staatlichen Unternehmungen (Elektrizität und Wasser) und dem Bausektor geprägt. Dies betrifft den formellen Bereich dieses Sektors. Der informelle Bereich herrscht jedoch mit über 60% schwer messbarer informeller Tätigkeit vor. Der tertiäre Sektor ist regelmäßig mit 40 bis bzw. 45% am BIP beteiligt. Er wird geprägt durch Export - und Importhandel sowie den weit verbreiteten Kleinhandel. Auch in diesem Sektor ist der Anteil der informellen Tätigkeit (z.B. der weit verbreitete Kleinhandel) beträchtlich. Eine Reihe negativer Standortfaktoren stehen einer nennenswerten industriellen Entwicklung im Wege. Zu nennen sind:
Der Bergbau Als Folge der schwach entwickelten Wirtschaft und den klimabedingt schwankenden Ernteerträgen arbeiten 2 bis 3 Millionen burkinische ArbeitnehmerInnen im Ausland: hauptsächlich in Côte d'Ivoire. Der Bürgerkrieg im Nachbarland hatte starke negative Auswirkungen auf die Wirtschaft Burkina Fasos befürchten lassen. Diese sind jedoch weniger dramatisch ausgefallen als ursprünglich erwartet. Die Inflationsrate hat sich seit 2002 von 2,3% auf - 0,3% im Jahr 2007 verringert. WIRTSCHAFTSINDIKATOREN UND STATISTIKEN![]() Wachstum des BIP der letzten sechs Jahre. © Honorat Badiel Die Graphik zeigt wie stark das Wirtschaftswachstum WIRTSCHAFTSPOLITIKDie allgemeine Wirtschaftspolitik der Regierung zielt auf Erhaltung gesamtwirtschaftlicher Stabilität, Erhöhung der Effizienz des öffentlichen Sektors, Reform des Justizwesens, Verringerung der Rolle des Staates in den meisten Sektoren der Wirtschaft, und Entwicklung der menschlichen Ressource. Wie sein Vorgänger betonte der neue "Premier Ministre" diese Ziele am 04.10.2007 in seiner ersten Regierungserklärung Auch das Finanzsystem unterliegt dem "Plan de renforcement de la gestion budgétaire" - PRGB Die Außenwirtschaftspolitik Burkina Fasos ist sehr stark auf den Prozess der regionalen Integration gerichtet. Das Land ist Mitglied der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion, UEMOA Es gehört zu den Staaten, die sich aktiv für weitergehende Maßnahmen für die schnelle Integration einsetzen. Im Rahmen der UEMOA sind die Handelsschranken weitgehend abgebaut worden. Die Mitgliedsstaaten haben zum 01.01.2000 einen gemeinsamen Außentarif eingeführt. Langfristig haben ECOWAS und UEMOA das Ziel, einen einheitlichen Markt mit einer Währung zu schaffen. HANDEL: BINNEN- UND AUßENHANDEL, HANDELSBILANZÜber den Binnenhandel liegen selten zuverlässige Statistiken und Analysen vor. Dies liegt teilweise daran, das dieser noch weitgehend von der schwer messbaren informellen Tätigkeit geprägt ist. Der Exporthandel, der sich trotz schwieriger externer Bedingungen zwischen 2003 und 2004 günstig entwickelt hatte (+24,4%), wurde 2005 von den gesunkenen Baumwollpreisen auf dem internationalen Markt hart getroffen: Das Exportvolumen war 2005 (um 31,6%) gestiegen. Die starke Senkung des Exportpreises (von bis zu 30,1%) wirkte allerdings sehr negativ auf die Gesamteinnahmen, da die Baumwolle eine zentrale Rolle spielt. Mit diesem Schlüsselprodukt hat Burkina Faso 2005 ca. 57,6% seiner Gesamtexporterlöse erwirtschaftet. Insgesamt ergibt die Außenhandelsbilanz STAATSVERSCHULDUNGNach Angaben der UEMOA-Kommission Burkina Faso hat den "Completion Point"
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Entwicklung und Entwickluns-
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ARMUT, ARMUTSBEKÄMPFUNG UND MILLENIUMS-ENTWICKLUNGSZIELESeit 2000 läuft das Armutsbekämpfungsprogramm Trotz des relativ guten Wirtschaftswachstums der letzten Jahre fällt die Bilanz INLÄNDISCHE ENTWICKLUNGSANSTRENGUNGENBis 2010 will die burkinische Regierung aus dem unterentwickelten Land Burkina Faso ein Schwellenland machen. Dafür soll die Wirtschaftspolitik
Ein Schwerpunkt der Wachstumsstrategie bleibt die Entwicklung im ländlichen Raum, des Ackerbaus, der Viehwirtschaft und auch der kleinbäuerlicher Strukturen. Neben der Wachstumsperspektive geschieht dies auch zur Stärkung der sozialen Ausgewogenheit. Auf makro-ökonomischer Ebene soll die Stabilität der Wachstumsrahmenbedingungen (Inflationskontrolle, etc.) durch eine zurückhaltende Geldpolitik fortgeführt werden. Zudem sollen die formellen Unternehmen steuerlich entlastet werden. Zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Produktion und der Senkung der Faktorkosten werden die Reformen zur Liberalisierung der Märkte weitergeführt. Bei der Unterstützung der Wirtschaftssektoren wird zunächst auf die Landwirtschaft und die Agrarindustrie fokussiert. Im Baumwollsektor sind neben der bisherigen halbstaatlichen Vertriebsgesellschaft SOFITEX zwei private Akteure aktiv. Die beiden internationalen Firmen sollen zur Verbesserung der Baumwollverarbeitung, der Inputversorgung und der Beratung der Produzenten in den Regionen um Ouagadougou, Koudougou und Fada N'Gourma beitragen. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur sieht die Regierung als wichtigste Strategie zur Ankurbelung der Wirtschaft. Deshalb sollen bis 2010 die wahrscheinlich größten Investitionen in diesem Bereich getätigt werden. Die bisherige 622 km lange Bahnlinie wird in Richtung Ghana ausgebaut. Eine neue Schiene DEUTSCHE ENTWICKLUNGS- UND
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